- Standardsignatur13700
- TitelGrundsätze der Bodenvergesellschaftung
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1997
- SeitenKap. 3.4.1, 24 S.
- Illustrationenzahlr. Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Datensatznummer200104688
- Quelle
- AbstractBodenvergesellschaftung ist ein grundsätzliches Phänomen der Pedosphäre. In Beziehung zur Landschaft sind Böden in charakteristischer Weise vergesellschaftet: sie bilden ein räumliches Muster unterwchiedlicher Böden mit dementsprechender Variabilität von Bodeneigenschaften. Die Vergesellschaftung von Böden steht einerseits in Beziehung zu den bodenbildenden Faktoren, die als räumliche Differenzierungsfaktoren der Bodendecke wirken (Ausgangssubstrat, Klima, Organismen, Relief, Wasser (Zuschußwasser), menschliche Tätigkeit, Zeit). Außerdem finden zwischen den vergesellschafteten Böden Lösungs-, Verlagerungs- und Austauschprozesse statt. Die Transport- und Verlagerungsprozesse sind zumindest in humiden Klimaten vorwiegend an den Landschaftswasserhaushalt gebunden. So wird Feststoffverlagerung durch den Oberflächenabfluß bestimmt, währed die Lösungstransporte vom komplexen Wirken vertikaler und lateraler Prozesse abhängig sind. Die prozeßorientierte Charakterisierung und die Einbindung der Bodenvergesellschaftung in die Landschaft erfolgt durch die Bodencatena, die die regelhafte Anordnung der Böden in ihren funktionalen Beziehungen zu abstrahieren gestattet. Wesentliches Ziel bodengeographischer Untersuchung ist deshalb die Analyse der Differenzierungsfaktoren sowie die Aufklärung von lateralen Bodenprozessen, um die Ursachen der Variabilität zu quantifizieren und charakteristische Stoffverteilungsmuster zu ermitteln.
- Schlagwörter
- Klassifikation114.411 (Räumliche Anordnung (Catenen usw.))
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