- Standardsignatur14910
- TitelVerjüngung in österreichischen Wald: Defizite im Schutzwald
- Verfasser
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr2011
- SeitenS. 10-14
- MaterialArtikel aus einer Zeitschrift
- Datensatznummer200170268
- Quelle
- AbstractDie Wildschadenssituation in Österreich zeigt im Bundesdurchschnitt keine Veränderung: Sie ist auf hohem Niveau stabil. Hauptprobleme sind die Entmischung durch selektiven Verbiss, der Verlust von stabilisierenden Arten und das zunehmende Verjüngungsdefizit im Schutzwald. Der Bundesdurchschnitt gleicht die Veränderungen der Länder aus, die Landesdurchschnitte die der Bezirke. Für die Bezirke ist allerdings die Flächenanzahl der Österreichischen Waldinventur zu gering, hier bildet das Österreichische Wildeinflussmonitoring die Informationsgrundlage. Die Verjüngung wird von der Österreichischen Waldinventur seit 1992 nicht mehr nur auf freistehenden, sondern auch auf überschirmten Flächen in verjüngungsnotwendigen Beständen erhoben. Als verjüngungsnotwendig wurden Bestände im letzten Fünftel ihrer Umtriebszeit, Blößen und freistehende Jugendflächen bis 1,30 m Pflanzenhöhe angesehen. Mit der Auswertung der siebten Inventurperiode (2007/09) stehen nach den Perioden 6 (2000/02) und 5 (1992/96) Vergleichsdaten aus drei Erhebungsdurchgängen zur Verfügung. Die Erhebung erfolgte auf permanenten Probeflächen, Verjüngungsbestände sind allerdings einer großen Dynamik unterworfen, sodass in jeder Periode etwa ein Fünftel der Flächen entfallen (z.B. nicht mehr verjüngungsnotwendig, über 1,3 m gewachsen, Straßenbau usw.) und etwa ebenso viele neu dazukommen.
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