- Standardsignatur621
- TitelWasserhaushaltsuntersuchungen bei unterschiedlich beschatteten Küstentannen (Abies grandis Lindl.)
- Verfasser
- ErscheinungsortFrankfurt am Main
- Verlag
- Erscheinungsjahr1980
- SeitenS. 227-236
- MaterialArtikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
- Datensatznummer200165683
- Quelle
- Abstract1. Die allgemein bekannte Erscheinung, daß ein Schirm Dürreschäden in Trockenperioden herabsetzen kann, gab Anlaß zur Untersuchung der Frage, ob eine Beschattung den Austrocknungswiderstand der Pflanzen beeinflußt. Versuchsobjekte waren 3jährige Küstentannen (Abies grandis). 2. Der Austrocknungswiederstand wurde an drei Kriterien beurteilt: 2.1. Wassergehaltsveränderung von abgeschnittenen Zweigen (Schnellwiegemwethode); 2.2. Täglicher Anstieg der Xylemsaugspannung nach dem Einfrieren der Wurzelballen (Xylemsaugspannung); 2.3. Transpirationsverhalten von eingetropften Pflanzen bei zunehmender Bodenaustrocknung (Integrationsmethode). 3. Die drei Experimente wurden im März 1979 unter folgenden Standardbedingungen in einer Klimakammer durchgeführt: Lufttemperatur: 12°C; Luftfeuchte: 40 %; Beleuchtungsstärke: 25 klx; Lichtphase: 10 Stunden; Windgeschwindigkeit: 0,2 m/s. Die 3jährigen Küstentannen waren seit April 1978 bei drei verschiedenen Strahlungsintensität gehalten worden: Die relativen Strahlungsintensitäten betrugen 100, 31 und 21%. Der Stustanzzuwachs der Küstentanne wurde von etwa 3 g auf 2g reduziert, wenn die Strahlungsintensität von 100 auf 31 bzw. 21% heruntergeht. Insbesondere wurde das Wurzelwachstum durch Beschattung gehemmt. Infolgedessen erhöhte sich das Sproß/Wurzelverhältnis von 1,3 bei vollem Licht auf etwa 2,7 bei 31 bzw. 21% Strahlungsintensität. An den Nadeln traten durch die Beschattung Veränderungen auf. Die spezifische Nadeloberfläche erhöhte sich von 38 cm2/g bei vollem Licht auf 43 bzw. 49 cm2/g bei den beschatteten Küstentannen.
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