- Standardsignatur4181
- TitelUntersuchungen zur Charakterisierung des pflanzenverfügbaren Phosphats in Thüringer Carbonatböden
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1999
- SeitenS. 463-469
- Illustrationen28 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Datensatznummer200089113
- Quelle
- AbstractIn Labor- und Gefäßversuchen wurde die Phosphatverfügbarkeit in Thüringer Carbonatböden und deren Charakterisierung durch die CAL-, NaHCO3-, H2O- und CaCl2-Methode untersucht. CaCO3-Gehalte des Bodens > 10% bewirken einen Anstieg des pH-Wertes der CAL-Lösung während der Extraktion und eine erheblich verminderte P-Extraktion. Der Anstieg der pH-Werte der Extraktionslösungen verursacht auch bei Anwendung der H2O- und der CaCl2-Methode die Unterbewertung des pflanzenverfügbaren Bodenphosphats. Zur Prognose der P-Aufnahme von Mais im Gefäßversuch war der CAL-lösliche P-Gehalt des Bodens unter Berücksichtigung des pH-Wertes der Extraktionslösung am besten geeignet. Aus beiden Parametern können für Carbonatböden P-Gehalte errechnet werden, die der P-Verfügbarkeit von Böden < 5% CaCO3 entsprechen. Die Gleichung lautet CAL-Pkorrigiert = CAL-Pgemessen · (1 + 0,83·<pH-WertCAL-Lösung - 4,1>) und wird in Feldversuchen überprüft.
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