- Standardsignatur12612
- TitelElementfluss in Waldoekosystemen - wirbellose Tiere als akkumulative Indikatoren : 3. Statuskolloquium
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1987
- SeitenS. 221-230
- Illustrationen18 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Datensatznummer200055362
- Quelle
- AbstractIn einem Fichtenforst bei Ulm wurden die pflanzlichen Kompartimente Nadeln, Streu, Fein- und Feinstwurzeln und Arthropoden unterschiedlicher Throphiestufen auf ihre Elementzusammensetzung untersucht. Im Mittelpunkt der Forschungen stand die Frage nach dem Elementfluss im Oekosystem Fichtenforst unter besonderer Beruecksichtigung wirbelloser Tiere und die Frage nach der Eignung von Arthropoden als Indikatoren fuer anorganische Immissionen. Als Grundlage fuer die Erstellung von Elementfluessen wurde fuer einzelne Elemente in Pflanzen und Tieren die Retention pro ha am Beispiel des Jahres 1985 berechnet. Arthropoden akkumulieren aus ihrer Nahrung Elemente teilweise in erheblichem Umfang. Dies gilt besonders fuer Curculioniden (mit rhizophagen Larven) bei den Elementen Cr, Hg, Sb, Se und Ag, fuer Nadelfresser und Saftsauger bei Fe, Zn und Cu und fuer Zersetzer bei Zn, Cu, Mo und Cd. In Scolytiden aus 19 Forstbezirken Baden- Wuerttembergs wurden bis jetzt die Elemente Mn, Zn, Fe, Al, Ba, Cu, und Cd bestimmt. Bei Zn und besonders bei Cu konnten in allen Regionen grosse Uebereinstimmung der Elementgehalte festgestellt werden. Bei Fe, Al, Ba und Cd waren z.T. grosse Unterschiede zu beobachten. Inwieweit hier anorganische Immissionen zum Tragen kommen, kann erst nach Abklaerung der Elementgehalte von Boden, geologischem Untergrund und pflanzlichen Kompartimenten entschieden werden.
- Schlagwörter
- Klassifikation145.2 (Arthropoda (Gliederfüßler))
145.7x19.91 (Allocorynidae)
145.7x19.92 (Scolytidae)
130 (Biochemie der Tiere)
174.7 (Coniferae [Siehe Anhang D])
[430] (Deutschland, 1990-)
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