Standardsignatur
Titel
Durchbiegung der nicht starren Fahrbahn eines Waldweges im Verlauf des Jahres
Verfasser
Körperschaft
Slovenska Akademia Vied Bratislava. Ústav krajinnej ekológie
Erscheinungsjahr
1989
Seiten
S. 75-86
Illustrationen
8 Abb., 2 Tab., 11 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Datensatznummer
200043979
Quelle
Abstract
Für die Beurteilung der nicht starren Fahrbahnen von Waldwegen vom Gesichtpunkt der Betriebsleistung ist das Kriterium der Durchbiegung entscheidend. Aus dem Wert der Durchbiegung kann nachher die Zahl der Durchfahrungen von Standardachsen (1 Standardachse = 100 kN) ausgerechnet und somit eine Übersicht über die Qualität des Waldweges gewonnen werden. Es ist im allgemeinen bekannt, das sich die Durchbiegung der Fahrbahn im Verlauf des Jahres verändert. Das Ziel der Untersuchung war es, die Gesetzmässigkeiten der Veränderungen der Fahrbahndurchbiegung zu kären, die wichtigsten Faktoren, die die Veränderung der Durchbiegung beeinflussen, zu bestimmen und auf diese Weise eine der Lücken in der Geomechanik der Fahrbahn von Waldwegen zu schliessen. Die Durchbiegung der Fahrbahn wurde mit einem Hebel-Durchbiegungsmesser während eines Jahres gemessen. Die Untersuchung bestätigte, dass die grösste Durchbiegung der Fahrbahn zu Ende des Winters und am Angfang des Frühjahres nach dem Auftauen der Bodenunterlage stattfindet, nachher folgt ein allmähliches Absinken der Durchbiegung bis Ende Sommer und Anfang Herbst, und schliesslich beginnt wieder ein allmähliches Ansteigen der Fahrbahndurchbiegung. Die grösste Durchbiegung wurde auch im späten Frühjahr und zu Anfang des Sommers nach lang andauernden Regenfällen verzeichnet. Es wurde festgestellt, dass klimatische Verhältnisse (wie Feuchtigkeit, Frost, Insolation, Niederschläge usw.) für die Veränderung der Durchbiegung im Verlauf des Jahres von entscheidender Bedeutung sind. Die Grösse der Veränderung der Durchbiegung wird noch von der Art der Bodenunterlage, der Stärke der Butumendicke der Fahrbahn und dem Charakter der den Waldweg umgebenden Umwelt (Bestand, offene Fläche, südliche oder nördliche Exposition u.ae.) beeinflusst. Die Klärung der Gesetzmässigkeiten der Veränderungen der Fahrbahndudrchbiegung diente als Unterlage für die Aufstellung von "Saisonkoeffizienten", die einen Bestandteil der Methode für die Testierung und Stärkung der nicht starren Fahrbahnen von Waldwegen bilden.