- Standardsignatur2050
- TitelErste Ergebnisse zur Ernährung des Wanderfalken (Falco peregrinus) in den oberösterreichischen Kalkvoralpen
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1996
- SeitenS. 81-93
- Illustrationen4 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Datensatznummer200034550
- Quelle
- AbstractZwischen 1990 und Ende 1994 wurden an 6 Wanderfalkenbrutplätzen in den oberösterreichischen Kalkalpen 362 Beutetiere (42 Vogelarten) aufgesammelt. Grossteils handelte es sich um Rupfungen, "klassische" Wanderfalkenrupfungen (zusammenhängender Schultergürtel und Brustbein, Handschwingen nicht gerupft) wurden nur selten gefunden. Die Beutetiere wurden ganzjährig an den Brutfelsen gebracht, da die Adultvögel gewöhnlich auch während des Winters territorial sind. Die meisten Beutetiere stammen aus der Balz- und Brutphase (Ende Jänner bis April, wenn das männliche das weibliche mitversorgt) und besonders aus der Nestlingsphase (bis Ende Mai) sowie der Bettelflugperiode (Juni/Juli). Solange das männliche das weibliche mit Futter versorgt, sind die Beutetiere klein bis mittelgross (z.B. drosselgross). Ende mai, wenn das weibliche wieder in das Jagdgeschehen eingreift, nimmt der Prozentsatz grösserer Beutekategorien zu. Haustauben (Columba livia f. domestica), insbesondere Brieftauben, sind die häufigsten Beutetiere (ca. 20%). Unter den mittelgrossen Beutetieren dominieren Drosseln (Amsel, Turdus merula; Singdrossel, Turdus philomelos) und Star (Sturnus vulgaris).
- Schlagwörter
- Klassifikation
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