Titel
Alte Holzregeln : Von Mythen und Brauchbarem über Fehlinterpretationen zu neuen Erkenntnissen
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
162 S.
Illustrationen
zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
ISBN
3-85437-215-9
Standardsignatur
14893
Datensatznummer
99350
Quelle
Abstract
Holz im Spannungsfeld zwischen Aberglauben und Realität: Dessen Schlägerung und Verarbeitung zu bestimmten Terminen wird derzeit unter den Schlagworten wie "vom richtigen Zeitpunkt", "Mondholz", "Winterholz" usw. intensiv diskutiert. Dabei versuchen teils stark emotionell vertretene Ansichten besondere und ungewöhnliche Eigenschaften nachzuweisen, nämlich dass derartiges Holz sensationellerweise nicht brennt, nicht reißt, nicht schwindet, nicht fault und nicht wurmt. In den hier vorgelegten Forschungsergebnissen wurde altes Wissen um das Holz dokumentiert und systematisch auf seinen Ursprung zurück verfolgt. In Kooperation mit Fachleuten verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen untersuchte man in experimentellen Arbeiten einen möglichen Einfluss des Schlägerungszeitpunktes auf die in den Regelsammlungen zitierten Einflussgrößen wie Quell-/Schwindverhalten, Brennbarkeit, Sorptionseigenschaften, natürliche Dauerhaftigkeit gegen Pilzbefall usw. Die Autoren verwerfen tradiertes und bewährtes Wissen keineswegs, zeigen aber auf, wie Falschinterpretationen und Überlieferungsfehler ausgeschlossen werden können und moderne Techniken und Technologien einen neuen Zugang zu historischen Erkenntnissen erfordern.