Titel
Stand der Walderschließung in Österrreich : Ergebnisse der Waldinventur 1992/96
Titelphrase
Walderschließung in Österrreich [Kurzfassung u.d.T. in waldwissen.net]
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
16 S., Internet
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
9498S
Datensatznummer
99210
Quelle
Abstract
Um Fehldarstellung über den Stand der Walderschließung des österreichischen Waldes basierend auf den Daten der Österreichischen Waldinventur zu vermeiden, müssen die Aufnahmemodalitäten der Weginventur beachtet werden. Für den österreichischen Ertragswald ergibt sich basierend auf den Daten der Inventurperiode 92/96 folgendes Gesamtbild. Der Ertragswald ist durch innerhalb des Waldes und am Waldrand verlaufende Lkw-Straßen und Rückewege mit 35 lfm/ha Lkw-Straßen und 38 lfm/ha Rückewege erschlossen. Im Wirtschaftswald-Hochwald beträgt die Lkw-befahrbare Aufschließungsdichte im Schnitt 38 lfm/ha. Der Kleinwald weist in dieser Betriebsart mit 35,9 lfm/ha eine geringere Lkw-Straßendichte auf als die beiden anderen Eigentumskategorien mit 43,1 lfm/ha für die Betriebe und 36,6 lfm/ha für die ÖBF. Erfreulich ist, daß eine Bodenversiegelung des Waldes nicht stattfindet, der Anteil der Lkw-Straßen mit gebundenen Fahrbahndecken (Asphalt, Beton usw.) ist mit 17 % gegenüber der Vorperiode 86/90 unverändert geblieben, wobei diese zu etwa 85 % öffentlich sind. Weiters ist positiv zu vermerken, daß von den erhobenen Lkw-Straßenneubauten (bis 2 Jahre alt) bereits 57 % der bergseitigen und 73 % der talseitigen Erdböschungen bewachsen angetroffen wurden und hiedurch die Wahrscheinlichkeit von Erosionserscheinungen deutlich abgemindert ist.