Titel
Beziehung zwischen chemischen Bodeneigenschaften und dem Zuwachs von Schwarzpappeln : Ein Beitrag zur ökologischen Bewertung von Untersuchungsmethoden : Dissertation. Georg-August-Universität Göttingen, Forstliche Fakultät
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Hann. Münden
Verlag
Erscheinungsjahr
1969
Seiten
104 S.
Illustrationen
56 Lit. Ang.
Material
Monographie
Standardsignatur
9647
Datensatznummer
98424
Abstract
1. Aug der Grundlage biogeozönotischer Vorstellungen wird die "Prüfung ohne Eingriff" als ein den ökologischen Problemen am besten entsprechenden Untersuchungsverfahren herausgestellt. 2. Die mathematisch-statistischen Verfahren bei der "Prüfung ohne Eingriff" werden diskutiert; insbesondere wird die Faktorenanalyse im Vergleich zu anderen Verfahren erörtert. 3. Die Faktorenanalyse wurde auf Versuchsflächen mit 7- bis 8-jährigen Schwarzpappelklonen (16-Sorten-Versuch) angewendet. Als Daten wurden klimatische, bodenphysikalische und bodenchemische Meßwerte eingegeben mit dem Ziel, die Wachstumsbedingungen am Standort zahlenmäßig auszudrücken. Für die bodenchemischen Daten wurden verschiedene Modelle aufgestellt, bei denen die Meßwerte als Gehalte, Vorräte und Äquivalentprozente in der festen Phase bzw. als Konzentrationen, Äquivalentprozente in der festen Phase bzw. als Konzentrationen, Äquivalentprozente, "Potentiale" und Schofield'sche Potentiale ausgedrückt wurden. 4. Die Faktorenanalyse ergab nur relativ niedrige Kommunalitäten für die Variable "Zuwachs der Pappel". Aufgrund dieses Ergebnisses wird der Versuchsansatz kritisch diskutiert und die Notwendigkeit der Erarbeitung ökologischer aussagekräftiger Methoden sowie zahlreicher und sorgfältig ausgewählter Erhebungsflächen für die "Prüfung ohne Eingriff" herausgestellt. 5. Die Ergebnisse der Faktorenanalyse lassen erkennen, daß der Zuwachs der Pappel in erster Linie durch klimatische Faktoren (Dauer der Vegetationszeit, Temperatur), in zweiter Linie durch den pH-Wert und die mit ihm verbundenen Faktoren (Ca-Zustand usw.) bestimmt wird. Dazu kommt als Nährstoffe N, P und K.