- TitelLuftgütemessungen und meteorologische Messungen des Umweltbundesamtes : Jahresbericht 2001
- Verfasser
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr2002
- Seiten110 S.
- MaterialBandaufführung
- ISBN3-85457-655-2
- Standardsignatur14484
- Datensatznummer97470
- Quelle
- AbstractDas Umweltbundesamt (UBA) betreibt gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L; BGBl. I nr. 115/97) und Ozongesetz (BGBl. Nr. 210/92) sowie im Rahmen des GAW-Messprogrammes der WMO (http://www.wmo.ch) insgesamt 11 Messstellen in Österreich. Darunter fallen 9 Hintergrundmessstellen, an welchen die Luftschadstoffe Ozon (O3), Schwefeldioxid (SO2), und Stickstoffoxide (NO und NO2) sowie verschiedene meterologische Parameter erfasst werden. An drei dieser Standorten werden zusätzlich Gesamtschwebestaub (TSP)Ü, Kohlenmonoxid (CO), Blei (Pb) im Schwebestaub und Benzol (C6H6) sowie die nasse Deposition und deren Inhaltsstoffe gemessen, drüber hinaus an einem Standort PM2,5, partikuläres Sulfat (SO4¬®), Nitrat (NO3®), Ammonium (NH4+), Salpetersäure (HNO3) und Ammoniak (NH3). In Wien Erdberg führte das Umweltbundesamt zudem zwischen Mai 2001 und Mai 2002 Messungen von PM10 und PM2,5 durch. Die Immissionsgrenzwerte in Anlage 1 des IG-L für SO2, PM10, NO2, CO, Blei im Schwebestaub und Benzol wurden an allen Hintergrundmessstellen des UBA eingehalten, ebenso die Grenzwerte zum Schutz der Ökosysteme und der Vegetation gemäß VO BGBl. I 2001/298. Der Zielwert für NO2 gemäß IG-L Anlage 5 wurde an allen Hintergrundmessstellen eingehalten. Der Zielwert in Anlage 3 des IG-L für Ozon wurde an allen Messstellen in erheblichem Ausmaß überschritten. Der Grenzwert der Vorwarnstufe des Ozongesetzes wurde nicht überschritten. Der Informations-Schwellenwert der RL 92/72/EWG für Ozon wurde in Pillersdorf und Vorhegg überschritten. Der Zielwert für PM10 gemäß IG-L Anlage 5 wurde in Illmitz deutlich überschritten, an den anderen Hintergrundmessstellen eingehalten. Der Zielwert für Ozon wurde an allen Messstellen des UBA erheblich überschritten; abgesehen von der hochalpinen Messstelle Sonnblick wurden die meisten Überschreitungen in Vorhegg (an 69 Tagen) registriert; an den Messstellen im außeralpinen Flach- und Hügelland wurden Überschreitungen an 45 bis 60 Tagen beobachtet. Der Informations-Schwellenwert der EU-Ozonrichtlinie wurde in Pillersdorf an einem und in Vorhegg an zwei Tagen überschritten. Der Schwellenwert zum Schutz der Vegetation wurde 2001 an den Messstellen in Mittelgebirgslage an 62% bis 74% der Tage überschritten, im außeralpinen Flach- und Hügelland an 37% bis 43% der Tage. Die Ozonbelastung weist in den letzten 12 Jahren starke Fluktuationen aufgrund des starken meteorologischen Einflusses auf Ozonbildung und Ozontransport auf. Bei der Langzeitbelastung ist insgesamt eine leichte Zunahme in den letzten Jahren festzustellen, die im Hochgebirge am ausgeprägtesten ist, bei den Spitzenwerten eine leichte Abnahme. Im Jahr 2001 wiesen die Spitzenwerte ein relativ niedriges Niveau auf, während die Langzeitbelastung durchschnittlich war.
- Schlagwörter
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
|---|---|---|---|---|
| 10018331 | 14484 | Monographie | Verfügbar |
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