Titel
Ozon in Oesterreich in den Sommern 1991 und 1992
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1993
Seiten
284 S.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
11920
Datensatznummer
97428
Quelle
Abstract
Die vorliegende Arbeit bietet einen Ueberblick ueber die Ozonbelastung in Oesterreich in den Sommermonaten der Jahre 1991 und 1992. Neben statistischen Parametern - Mittelwert, Standardabweichung, Schiefe, Ueberschreitungshaeufigkeiten, Ueberschreitungsintegrale - fuer alle Ozonmesstellen Oesterreichs werden Tage mit erhoehten Ozonkonzentrationen angefuehrt und Zusammenhaenge mit der Wetterlage angegeben. Fuer einzelne hoch belastete Tage werden detaillierte Darstellungen des Verlaufs der Ozonkonzentration sowie meteorologischer Parameter gegeben und analysiert. Sowohl im Sommer 1991 als auch im Sommer 1992 lag der Belastungsschwerpunkt in Niederoesterreich und Wien, wobei im Raum Wien 1992 die seit Jahren hoechsten Spitzenwerte registriert wurden. Waehrend die Belastung 1992 im noerdlichen und nordoestlichen Alpenvorland an hochbelasteten Tagen grossflaechig um 100 ppb lag, sind einzelne extreme Konzentrationsspiten im Raum Wien auf lokale Ozonbildung zurueckzufuehren, wie Detailanalysen dieser Ozonepisoden zeigen. Die taeglichen Spitzenwerte der Ozonkonzentration treten generell an Stationen des Noerdlichen Alpenvorlandes und Huegelstationen am Alpennordrand auf, waehrend die hoechsten Mittelwerte sowohl an Bergmesstellen als auch an sehr hoch belasteten Messtellen Nordostoesterreichs auftreten. Allgemein lagen die Ozonkonzentrationen 1991 unter und 1992 deutlich ueber dem Durchschnitt der Jahre 1989 bis 1992. Dies lag primaer an langanhaltenden Hochdruckwetterlagen mit hohen Temperaturen und hoher Globalstrahlung im Juli und August 1992, die der Ozonbildung foerderlich sind.