Titel
Untersuchung der Korrelation von Ozonwerten an den Oesterreichischen Messtellen und Einteilung Oesterreichs in Ozonueberwachungsgebiete
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1993
Seiten
147 S.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
11920
Datensatznummer
97380
Quelle
Abstract
Das Ozongesetz (BGBI. Nr. 210/92) sieht die Einteilung Oesterreichs in Ozonueberwachungsgebiete vor, in denen mit weitgehend gleichartiger Ozonbelastung zu rechnen ist. Bei Ueberschreitung von Vorwarn- bzw. Warnwerten der Ozonkonzentration an zwei oder mehr Messtellen eines Ozonueberwachungsgebietes ist die Bevoelkerung dieses Gebietes durch die Landeshauptleute entsprechend zu informieren, und es sind gegebenenfalls im betreffenden Ozonueberwachungsgebiet Massnahmen zur Emissionsreduktion von Vorlaeufersubstanzen zu setzen. 1990 wurden im Zuge einer freiwilligen Vereinbarung zwischen den Bundeslaendern 13 Ozonueberwachungsgebiete primaer nach geographischen Gesichtspunkten abgegrenzt, die im Rahmen der vorliegenden Studie einer Ueberarbeitung unter der Beruecksichtigung quantitativ-statistischer Groessen - berechnet aus Ozondaten des Sommers 1991 - unterzogen wurde. Untersucht wurden primaer Korrelationskoeffizienten aller Dreistundenmittelwerte des Sommers 1991 und der taeglichen maximalen Dreistundenmittelwerte sowie die mittlere Differenz der taeglichen maximalen Dreistundenmittelwerte. Die auf diesen statistischen Groessen basierende Gebietseinteilung - die eine Trennung von Berggebieten und Niederungen nahelegt - wird in Hinblick auf die im Gesetz vorgesehenen Massnahmen derart modifiziert, dass 7 geschlossene Ozonueberwachungsgebiete ohne hoehenmaessige Differenzierung geschaffen werden. Diese Gebietseinteilung war Basis fuer eine Verordnung zum Ozongesetz ueber die Einteilung des oesterreichischen Bundesgebietes in Ozon-Ueberwachungsgebiete (BGBI. 513/1992).