Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Untersuchung des Inns in Tirol mit seinen wichtigsten Zubringern auf Belastungen durch ausgewaehlte Schadstoffe
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Seiten
    39 S.
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    11920
  • Datensatznummer
    97349
  • Quelle
  • Abstract
    In drei Probenahmeserien (Maerz 1990, August 1990 und Februar 1991) untersuchte das Umweltbundesamt die Belastung des Inns und seiner Zubringer im Bereich des Bundeslandes Tirol durch die Phosphatersatzstoffe EDTA und NTA, nichtionische Tenside, anionische Tenside (MBAS/LAS), die chlorierten Kohlenwasserstoffe Chloroform, 1,1,1-Trichlorethan, Tetrachlormethan, Tri- bzw. Tetrachlorethen sowie Fluorid. Weitere 11 untersuchte CKW blieben bei allen Probenahmen unter der Nachweisgrenze. Belastungsschwerpunkte wurden im Grossraum Innsbruck - Hall sowie im Bereich von Kufstein festgestellt. Dies ist bei bestimmten Parametern wie Tetrachlorethen, Chloroform, Trichlorethen, Tetrachlormethan nicht oder nur zu einem geringen Anteil auf die Zubringerfluesse, sonder auf die Einleitung dieser Schadstoffe in den Inn zurueckzufuehren; ein Rueckschluss auf bestimmte Verursacher war bei dieser Untersuchung nicht moeglich, da CKW-Emissionen bei zahlreichen Industrie- und Gewerbebetrieben entlang des Inns zu erwarten sind. Ferner konnte festgestellt werden, dass die Immissionskonzentrationen von Tetrachlorethen (bis ueber 10 ppb im August 1990) sowie der methylenblauaktiven Substanzen nicht bzw. kaum mit der Wasserfuehrung des Inns korrelieren; die Werte sind daher nicht nur eine Folge der jeweiligen Verduennung, sondern entsprechen tatsaechlichen Stossbelastungen des Flusses.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141623511920ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar