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  • Titel
    Schwefeldioxidmessungen in Verbindung mit Staub in St. Magdalen bei Villach
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    41 S.
  • Illustrationen
    26 Abb., 13 Tab., 1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    11920
  • Datensatznummer
    97308
  • Quelle
  • Abstract
    Das Umweltbundesamt hat vom 8.9.1988 bis 2.4.1989 Schwefeldioxid (SO2)- Immissionsmessungen in St. Magdalen, im Nahbereich der Betriebsanlage der Zellstoff Villach Ges.m.b.H., durchgefuehrt. Bei Windrichtungen, bei denen die Messtelle im Lee des Zellstoffwerkes lag, traten in unregelmaessigen Zeitabstaenden sehr hohe Spitzenbelastungen auf. 89 Halbstundenmittelwerte ueberschritten den Wert von 0,60 mg SO2/m3, der auch von der Behoerde fuer das Gebiet (Messtelle St. Agathen) als Grenzwert vorgegeben ist. Der Halbstundenmittelwert von 8,05 mg SO2/m3 war der hoechste Wert, der je vom Umweltbundesamt gemessen wurde. Diese ausserordentlich hohen SO2- Konzentrationen sind offenbar auf Stoerfaelle im Werk zurueckzufuehren. Dass das Zellstoffwerk der Verursacher dieser Spitzenbelastungen war, zeigten nicht nur Windrichtungsverteilungen der gemessenen Immission, sondern auch Vergleiche mit anderen Messtellen des Umweltbundesamtes und des Amtes der Kaerntner Landesregierung. Durch die Lage der Messtelle zu den angrenzenden Haeusern ist davon auszugehen, dass insbesondere waehrend der Heizperiode auch ein Immissionsbeitrag durch den Hausbrand vorlag. Dieser ist erfahrungsgemaess jedoch als gering anzusehen und nicht fuer die gemessenen Spitzenbelastungen verantwortlich. Aufgrund der vom Umweltbundesamt registrierten Grenzwertueberschreitungen hat das Amt der Kaerntner Landesregierung am 9.3.1989 ein automatisches Luftgueteuebertragungsnetz installiert. Neben den bereits vorhandenen Messtellen St. Agathen und Chemiestrasse wurde aufgrund der vom Umweltbundesamt registrierten hohen Immissionswerte und in Anbetracht des Umstandes, dass die beiden Messtellen des Zellstoffwerkes wesentlich geringere Messwerte zeigten, vom Amt der Kaerntner Landesregierung am 20.1.1989 eine weitere Messtelle oestlich des Kraftfahrzeugparkplatzes der Zellstoff Villach Ges.m.b.H. errichtet. Durch diese Messtelle wurden die Messwerte des Umweltbundesamtes bestaetigt und der Hausbrand als Verursacher der fallweise hohen Immissionskonzentrationen ausgeschlossen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141624211920ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar