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  • Titel
    Waldzustandsbericht 2002 der Länder Brandenburg und Berlin
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Potsdam
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Seiten
    52 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    3-933352-49-5
  • Standardsignatur
    14582
  • Datensatznummer
    97160
  • Quelle
  • Abstract
    Mit dem Waldzustandsbericht 2002 wird die von der Öffentlichkeit angenommene, gemeinsame Präsentation der Ergebnisse der Waldschadenserhebung der Region für Berlin und Brandenburg fortgesetzt. Mit 10% deutlich geschädigter Waldfläche in der Region Berlin-Brandenburg bleibt der Waldzustand auch im Jahr 2002 relativ gut. Der gegenüber dem Vorjahr festgestellte Anstieg von 2 Prozentpunkten beendet allerdings die Periode kontinuierlicher Zustandsverbesserung. In Berlin sind die Waldschäden (deutliche Schäden) gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Damit hat sich der seit 1999 beobachtete Anstieg nicht weiter fortgesetzt. Als Ursache der Zustandsverbesserung ist die gegenüber den Vorjahren günstigere Witterungssituation in Berlin wahrscheinlich. Die starke Reaktion des Waldes auf für die Region nicht untypische Witterungsschwankungen weist auf eine eingeschränkte Vitalität, besonders der Berliner Wälder, hin. Die Eiche bleibt trotz der seit 3 Jahren erstmals wieder positiven Entwicklung die am stärksten geschädigte Baumart der Wälder in Berlin. Eine räumliche Differenzierung der Schäden ist innerhalb des Landes Berlin nicht sehr ausgeprägt. Einen Schwerpunkt der Schäden bildet das Forstamt Grunewald, in dem die Anteile deutlicher Schäden seit 1998 steigen, während sie in Tegel eher rückläufig sind. Der Rückgang der Waldschäden in Brandenburg ist seit etwa 6 Jahren zum Stillstand gekommen. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil deutlicher Schäden der Kieder um 3%-Punkte auf 9% angestiegen, der Anteil der Kiefern ohne sichtbare Schäden sank um 4%-Punkte auf 49%. Damit ist die Periode der kontinuierlichen Zustandsverbesserung zunächst beendet und der Zustand der Kiefern wie zuletzt 1996. Die Laubbaumarten Buche und Eiche lassen in der Zeitreihe keine Tendenz einer Zustandsverbesserung erkennen. Im Jahr 2002 sind die deutlichen Schäden der Buche wieder um 5%-Punkte auf 21% angestiegen. Während die Altersgruppe bis 60 Jahre im Jahr 2002 86% Flächenanteil in Schadstufe 0 und 14% in Schadstufe 1 aufweist, ist der Kronenzustand der Altersgruppe über 60 Jahre mit 27% deutlichen Schäden, 37% in Schadstufe 1 und 36% in Schadstufe 0 deutlich schlechter. Aufgrund der Überlagerung mit der häufigen Fruktifikation in den Jahren 1992, 1995, 1998, 2000 und 2002 ist eine Trendaussage unsicher. Die Eiche war 2001 mit 27% Flächenanteil deutlicher Schäden die Baumart mit dem höchsten Grad der Kronenverlichtung. Im Gegensatz zur Entwicklung der Buche sind die deutlichen Schäden bei der Eiche um 6%-Punkte auf 21% gefallen. Damit bleibt das Niveau der Schäden der Eiche in der Zeitreihe relativ konstant auf erhöhtem Niveau ohne Tendenz zu einer Zustandsverbesserung.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1001819814582MonographieVerfügbar