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  • Titel
    Oberoesterreichischer Bodenkataster Bodenzustandsinventur 1993
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Linz
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Seiten
    268 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    13245
  • Datensatznummer
    93062
  • Abstract
    Der Boden als oberster, belebter Teil der festen Erdkruste ist die Lebensgrundlage fuer Mensch, Tier und Pflanze. Als unbewegliches, unvermehrbares, aber leicht zerstoerbares Naturgut gilt ihm besonderes oekologisches Interesse. Der Boden setzt sich aus anorganisch-mineralischen und organischen Stoffen, aus Bodenlebewesen, Wasser und Luft zusammen. Er erfuellt wesentliche Funktionen als Produktionsgrundlage fuer die Land- und Forstwirtschaft, als Puffer, Filter und Schutzfaktor fuer Grund- und Trinkwasser, als Lebensraum, Genreservoir sowie als Traeger und Bestandteil unserer Landschaft allgemein. Bodengefaehrdungen sind heute durch den unmittelbaren Verbrauch (Ueberbauung, Rohstoffgewinnung), durch mechanisch- physikalische Einwirkungen (Oberflaechenerosion, Verdichtungen) und durch den Eintrag von chemischen Stoffen wie Saeuren, Salzen, Schwermetallen, organischen Schadstoffen, Radionukliden usw. gegeben. Um den Boden in seiner multifunktionalen Form zu erhalten, bedarf es daher zunehmend vorsorgender Schutzmassnahmen. Grundlagen der Bodenzustandsinventur. Das Oberoesterreichische Bodenschutzgesetz 1991 verpflichtet die Landesregierung, Bodenzustansuntersuchungen zu veranlassen und deren Ergebnisse in einem Oberoesterreichischen Bodenkataster zusammenzufassen. Ziel der Bodenzustandsinventur ist somit die Erfassung und Bewertung des derzeitigen Bodenzustandes und die Schaffung von Grundlagen fuer die Beurteilung der Bodengesundheit. Umfangreiche Analysen auf Bodennaehrstoffe, anorganische und organische Schadstoffe, mikrobiologisch-enzymatische und physikalische Bodenkenndaten, verbunden mit einer Bodenproben- und Datenbank, sollen einen Ueberblick geben und die Informationsgrundlage zur Abschaetzung von Gefaehrdubngspotentialen bilden. Die Bodenzustandsinventur wurde nach einem von der Bundesanstalt fuer Agrarbiologie in Anlehnung an die Empfehlungen der Oesterreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft ausgearbeiteten Konzept in den Jahren 1990-1993 durchgefuehrt. Folgende Dienststellen waren an der praktischen Ausfuehrung der Arbeiten beteiligt: ARGE Landwirtschaftliches Versuchswesen Oberoesterreich, Bundesanstalt fuer Agrarbiologie, Bundesanstalt fuer Bodenwirtschaft, Bundesanstalt fuer Kulturtechnik und Bodenwasserhaushalt, Agrarbezirksbehoerde Linz und Agrarbezirksbehoerde Gmunden. Die Auswahl der Probeflaechen erfolgte nach einem systematischen Raster (3,89 x 3,89km im Basisraster, bzw. 2,75 x 2,75km inkl. Zusatzraster) unter Ausschluss der im Oberoesterreichischen Bodenschutzgesetz 1991 nicht vorgesehenen Wald- und Oedlandflaechen. Fuer das Bundesland Oberoesterreich ergaben sich demnach 880 Messtellen (=Probeflaechen), wovon 439 auf Acker- und Gartenland und 441 auf Gruenland (einschliesslich Almen, Weiden und sonstige Gruenflaechen) entfielen. Jede Probeflaeche ist in Form eines Kreises angelegt und umfasst 314 Quadratmeter. Saemtl..
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
120278613245MonographieVerfügbar