Titel
Flächige Naturnähebewertung von Wäldern Fallbeispiel Gullingtal
Paralleltitel
Quantitative assessment of the naturalness of forests
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Salzburg
Verlag
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
S. 163-174
Illustrationen
18 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
9262S
Datensatznummer
88956
Quelle
Abstract
In der Hemerobiestudie "Gullingtal" wird erstmalig eine flächige Naturnähebewertung in Kombination mit einer Stichprobenerfassung durchgeführt. Es werden methodische Grundlagen der österreichweiten Hemerobiestudie (GRABHERR et al. 1996) modifiziert und für die lokale Fragestellung adaptiert. Durch eine standardisierte und in jedem Schritt der Bewertung nachvollziehbare Methodik wird eine hohe Transparenz und Objektivität gewährleistet. Die Ergebnisse werden in Flächenbilanzen und in kartographischer Form über ein GIS abgebildet. Die Naturnähekarte liefert einen bestandesgenauen Überblick der Verteilung unterschiedlicher anthropogener Veränderungen der Waldbestände und stellt die Grundlage einer möglichen Schutzgebietsausweisung dar. Der Anteil an natürlichen und naturnahen Beständen ist mit 23% vergleichsweise hoch, und prioritäre Lebensräume nach der FFH-Richtlinie nehmen aktuell 24% der Untersuchungsfläche ein.