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  • Titel
    ExpertInnenbefragung zur Bewertung und Evaluation "GVO-freier ökologisch sensibler Gebiete" : Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Seiten
    32 S.
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang., 2 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    9725
  • Datensatznummer
    87399
  • Quelle
  • Abstract
    Ziel dieser Studie war es durch eine breit angelegte Befragung von ExpertInnen, die mit den Fragekomplexen der Freisetzung und Inverkehrbringung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO's) konfrontiert sind (bzw. sein werden), deren Meinungsprofile, Einschätzungen, Argumente für und wider sowie deren Problemsichten zur Thematik "GVO-freie Gebiete" zu gewinnen. Weiters wurden im Bereich der Landwirtschaft und des Naturschutzes EntscheidungsträgerInnen und MeinungsführerInnen insbesondere auch aus der Politik und Verwaltung auf Landesebene mit einbezogen, um Konzepte für GVO-freie pkologisch sensible Gebiete auf ihre Realisierbarkeit zu testen. Die Schwerpunkte der Befragung bildeten folgende Problembereiche: - das Verhältnis der agrarischen Gentechnikanwendung zu den Anforderungen des Naturschutzes - die Einbeziehung der Öffentlichkeit in die Entscheidungen - die direkten und indirekten Auswirkungen auf die Landwirtschaft in ökologisch sensiblen Gebieten (z.B. Berglandwirtschaft) - die Anforderungen an eine "gentechnikfreie" Erzeugung durch den Biologischen Landbau - die Gewährleistung der "GVO-Freiheit in der In Situ Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen - die Möglichkeit, das Alpen- und Berggebiet als "GVO-freies Biosphärenschutzgebiet" zu definieren - sowie die Umsetzungsprobleme in Zusammenhang mit der Definition "GVO-freier Gebiete." Die Einstellung zur Gentechnikanwendung in der Landwirtschaft und bei Nahrungsmitteln im Allgemeinen und die Vorstellungen zu GVO-freien ökologisch sensiblen Gebieten im Speziellen ist inzwischen und innerhalb der Gruppierungen von Agrar-, Umwelt- und NaturschutzexpertInnen von einer Vielzahl von Faktoren geprägt und spiegelt sich in vielfältigen und oftmals (extrem) widersprechenden Meinungsspektren wider. Diese Erfahrung ergab sich aus einzelnen offenen Pilot-Interviews bzw. Vorgesprächen mit ExpertInnen aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Lebensmitteluntersuchung, Verbänden des biologischen Landbaus, Umweltschutzorganisationen sowie Wissenschaft und Forschung. Es gibt kaum eine entscheidungsrelevante Aussage, die nicht eine vehemente Opposition und Gegenargumentation zumindest einer anderen Gruppierung herausfordern würde.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14144999725ZeitschriftInstitut für Waldbiodiversität und NaturschutzAusgeliehen