Titel
PAH in der Luft - Messungen in Wien 1999 : Datenbericht
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
57 S.
Illustrationen
19 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
ISBN
3-85457-563-7
Standardsignatur
13501
Datensatznummer
86932
Quelle
Abstract
In der EU-Rahmenrichtlinie 96/62/EG über die Beurteilung und die Kontrolle der Luftqualität ist verankert, dass die Kommission Vorschläge für die Festlegung eines Grenzwertes für polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) und, in geeigneten Fällen, von Alarmschwellen dem Rat vorzulegen hat. In einer Tochterrichtlinie soll dann ein Grenzwert für PAH in der Luftimmission festgelegt werden. PAH sind ubiquitär verbreitet und kommen in der Umwelt als komplexes Gemisch mit stark variierender Toxizität vor. Sie entstehen durch unvollständige Verbrennung organischer Materialien und gelangen mit den Emissionen aus Kraftfahrzeugverkehr, Hausbrand un industriellen Prozessen (u.a. Wärme- und Energieerzeugung) in die Atmosphäre, wo sie sowohl gasförmig als auch partikelgebunden auftreten. Sie werden in der Atmosphäre über weite Strecken transportiert und gelangen schließlich durch Depositionsprozesse zurück auf die Erdoberfläche. Der jahreszeitliche Verlauf der PAH-Konzentrationen ist somit von größtem Interesse. Im Rahmen einer Studie sollen daher PAH-Immissionsmessungen in österreichischen Städten über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Im Teil 1 dieser Studie wurde in Wien mit den Messungen begonnen. An einer Messestelle wurden 11 Monate lang (Februar 1999 - Dezember 1999) jeden Monat bis zu 5 Tagesproben genommen und auf EPA-PAH analysiert.