Titel
Die Forstpflanzenzucht in Kämpen und Forstbaumschulen Norddeutschlands : Dissertation
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Hann. Münden
Verlag
Erscheinungsjahr
1961
Seiten
164 S.
Illustrationen
18 Abb., 372 Lit. Ang.
Material
Monographie
Standardsignatur
10784
Datensatznummer
86645
Abstract
Von den ersten Anfängen der Pflanzenanzucht in Halstenbek bis heute hin läßt sich - von kleinen Unterbrechungen abgesehen - eine stetige Aufwärtsentwicklung der holsteinischen Forstbaumschulen feststellen. Diese Tatsache, die schon aus der im Laufe der Zeit ständig steigenden Zahl der Betriebe und Flächenausdehnung sowie des wachsenden Pflanzenbestandes ersichtlich ist, läßt sich am sichersten an hand der Güterverkehrsstatistik des Bahnhofes Halstenbek nachweisen, nach der der Pflanzenversand noch bis in die neueste Zeit im Wachsen begriffen ist. Erst in den letzten Jahren, d.h. von etwa 1955 an, läßt sich kein klares Bild mehr gewinnen, da sich die Beförderung von Forstpflanzen in zunehmendem Maße von der Schiene auf die Straße, d.h. vom Waggon auf Lastkraftwagen, verlagert. Über die Absatzgebiete innerhalb Deutschlands lassen sich keine exakten Angaben machen, während der Export, der mengenmäßig von jeher etwa 15% des gesamten Umsatzes ausmacht, an Hand der Außenhandelsstatistiken genau nachzuweisen ist. Teilweise sind neben privaten Betrieben auch forsteigene Kämpe an dem Handel mit Forstpflanzen beteiligt gewesen, so z.B. in Norddeutschland bis in die 30er Jahre dieses Jahrhunderts die preußische Staatsforstverwaltung. Die Halstenbeker Betriebe aber sind nur als Glieder einer langen Entwicklungsreihe zu betrachten. Der Gedanke einer Pflanzenanzucht in Kämpfen und Baumschulen war in den Herzogtümern und im Hamburger Raum, begünstigt durch Klima und Boden, von jeher sehr lebendig.