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  • Titel
    Interactions between Herbicides and the Soil
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    London
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Seiten
    349 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    10728
  • Datensatznummer
    86472
  • Abstract
    Mit diesem Buch wird der Versuch unternommen, unsere Kenntnis vom Verhalten der Herbizide im Boden zusammenfassend darzustellen und aus dem Blickwinkel der pflazenbaulichen Praxis, der Gesetzgebung und der Wissenschaft zu beleuchten. Die spezifischen Informationsansprüche, die diese drei Bereiche stellen, sind oft unterschiedlich: sie beruhen jedoch auf einer gemeinsamen Grundlage. Eine Zusammenfassung der Kapitel dieses Buches muß deshalb darauf eingehen, inweiweit allgemein anerkannte Prinzipien in der Lage sind, irgendwelche Beobachtungen zu erklären oder vorherzusagen und dort, wo sie verbessert werden müssen, den Weg zu weiteren Untersuchungen zu weisen. In vieler Hinsicht ist ein verständlicher theoretischer Rahmen geschaffen, in dem praktische Experimente folgerichtig angelegt werden können. Und in einigen wenigen Fällen scheinen die Prinzipien so ausreichend gesichert zu sein, daß eine weitere Bearbeitung nach dem jetztigen Stand der Kenntnisse nicht mehr notwendig ist. So sind zum Beispiel die Zusammenhänge zwischen Adsorption und Mobilität im Boden-Dünnschicht-Platten und in Bodensäulen so gut bekannt, daß bei einer neuen Substanz eine exakt durchgeführte Messung mit einer der genannten Methoden ausreicht, um deren relative Beweglichkeit beurteilen zu können, obwohl die Beziehung zwischen Sorption und Mobilität noch nicht bis zum letzten geklärt ist. Betrachtet man als ein weiteres Beispiel den apoplasmatischen Transport von Herbiziden in der Pflanze, so dürfte dessen wissenschaftliche Grundlage geklärt sein, soweit es sich um bekannte Verbindungen handelt. Ganz anders sind die Arbeiten über den Einfluß von Herbiziden auf die Bodenfauna und -mikroorganismen zu beurteilen, deren theoretische Basis bislang noch am wenigsten befriedigt. Das Problem liegt im wesentlichen darin, daß noch zu wenig sowohl über die natürliche Variationsbreite der Populationsdichte und -aktivität dieser Bodenorganismen als auch über ihre Bedeutung für die Bodenfruchtbarkeit unter verschiedenen Umwelteinflüssen bekannt ist. Solange ihre Funktionen nicht besser definiert werden können, bleibt die Aussage von entsprechenden Messungen unsicher, vor allem auch deswegen, weil die Methoden, nach denen die grundlegenden Erkenntnisse gewonnen werden sollten, in den letzten Jahren immer noch Probleme zeigen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1001103010728MonographieVerfügbar