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  • Titel
    Der Waldzustand in Europa : Ergebnisse der Erhebung 1995 : Kurzbericht 1996
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Brüssel
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Seiten
    62 S.
  • Illustrationen
    8 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13128
  • Datensatznummer
    86256
  • Quelle
  • Abstract
    Der vorliegende Bericht dokumentiert den Waldzustand in Europa, so wie er in der transnationalen und den nationalen Erhebungen der Wirtschaftkommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) und der Europäischen Kommission (EC) ermittelt wurde. 30 europäische Länder lieferten nationale Berichte. Diese beziehen sich auf 25 170 Probeflächen mit 634 993 Probebäumen auf einer waldfläche von 151 Mio. ha. Ebenfalls 30 Länder beteiligten sich an der transnationalen Erhebung auf dem 16x16 km Gitternetz. Bei dieser transnationalen Waldzustandserfassung wurden 5 388 Probeflächen mit 117 035 Bäumen untersucht. Die übermittelten Berichte machen deutlich, daß Waldschäden weiterhin ein ernstes Problem in Europa darstellen. Auch wenn in einigen Regionen eine Verbesserung des Waldzustandes beobachtet wurde, nehmen die Waldschäden auf europäischer Ebene insgesamt gesehen offensichtlich zu. 1995 wurden bei der transnationalen Erhebung 117 035 Bäume bewertet; 25,3% der Probebäume war der Nadel-/Blattverlust >25%. An 10,2% der Gesamtstichprobe wurde eine Vergilbung >10% festgestellt. Der Anteil der sowohl 1994 wie 1995 erfaßten geschädigten stieg von 25,2% auf 26,8%. Hinsichtlich der einzelnen Regionen wurde der stärkste Schadenszuwachs in der mediterranen (Tiefland) Region (von 15,3% auf 19,4%) und in der mediterranen (Hochland) Region (von 20,8% auf 25,1%) festgestellt, und zwar hier besonders bei Quercus suber, Quercus ilex und Eucalyptus spp., was hauptsächlich der Hitze und Trocknis zugeschrieben wurde. Eucalyptus spp. war jedoch die Baumart, die in den Mittelmeerregionen am wenigsten geschädigt war. In der (gemäßigt) borealen Region hingegen zeigte sich eine deutliche Verbesserung des Waldzustandes (von 21,3% geschädigter Bäume auf 17,6%), wozu besonders die Verbesserung von Pinus sylvestris beitrug. Die Veränderungen des Waldzustandes in der subatlantischen, Gebirgsregion (Nord) und der atlantischen (Süd) Region waren statistisch nicht signifikant. In der borealen, atlantischen (Nord) und Gebirgsregion (Süd) wurde die Verschlechterung wesentlich durch die große Anzahl schwer geschädigter Bäume beeinflußt (z.B. Quercus spp. (nicht immergrün), Fagus sylvatica in Mitteleuropa). Außer den ungünstigen Witterungsbedingungen wird in einigen Regionen die Luftverunreinigung als ein den Waldzustand schwächender Faktor angesehen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000606613128MonographieVerfügbar