Titel
Ertragszahlen für Grüne Douglasie, Japaner Lärche und Roteiche in Württemberg
Verfasser
Erscheinungsort
Stuttgart
Verlag
Erscheinungsjahr
1952
Seiten
44 S.
Illustrationen
10 Abb., 1 Übersichtskarte, 20 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
4645
Datensatznummer
85361
Quelle
Abstract
Von den drei für uns in Würrtemberg wichtigsten ausländischen Holzarten gebe ich noch zum Vergleich eine Darstellung der Höhe und der Gesamtwuchsleistung je ha im Alter von 60 Jahren, sowie des Altersdurchschnittszuwachses. Danach steht die grüne Douglasie weitaus an erster Stelle nach Höhe und Gesamtwuchsleistung, mit Abstand folgen die in ihren Erträgen nicht so sehr verschiedene Japaner Lärche und Roteiche. Bemerkenswert sind dann die jährlichen Durchschnittsleistungen, vor allem der lebhafte Höhenzuwach der grünen Douglasie, aber auch derjene von Japaner Lärche und Roteiche. Der für das Alter 60 berechnete durchschnittliche Gesamtzuwachs ist bei der Douglasie mit 19,8 fm überaus hoch und dürfte seinen Höchstwert vielleicht noch nicht einmal ganz erreicht haben, die württembergische Fichte I. Bonität weist 15,5 fm im Alter 60 auf, ihre Kulmination mit 17,0 fm liegt im Alter 90. Beiden Holzarten gegenüber sind die Leistungen der Japaner Lärche und Roteiche, insbesondere der letzteren, bescheiden, was vor allem auf deren wesentlich niedere Vorerträge mit 234 fm Derbholz zurückzuführen ist; bei der Japaner Lärche bzeiffern sich die Vorerträge auf 475 und bei der Douglasie auf 552 fm. Zur Abrundung des bildes über die Gesamtproduktion dieser Holzarten wären zahlenmäßige Angaben über die erzeugten Reisigmassen gewiß noch erwünscht gewesen, ich denke da vor allem auch an die grüne Douglasie mit ihrem vielen und wertvollen Schmuckreis. Allein die Zeitumstände, hauptsächlich der letzten zwei Jahrzehnte, ließen die genauere Feststellung des Astreisiganfalls durch das früher übliche, ziemlich zeitraubende Wägen des Reisigs nicht mehr zu; dies gilt vornehmlich für die Zeit während und nach dem letzten Weltkrieg, wo die Erledigung rückständiger Aufnahmen vordringlich geworden war.