- TitelGruener Bericht 1989 : Bericht ueber die Lage der oesterreichischen Landwirtschaft 1989, gemaess Paragraph 9 des Landwirtschaftsgesetzes, BGBl.Nr. 299/1976
- Körperschaft
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr1990
- Seiten246 S.
- Illustrationen150 Tab.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur9029; Oss-814
- Datensatznummer85206
- GeschichteFrüherer Titel: Bericht über die Lage der Österreichischen Landwirtschaft
- Quelle
- AbstractDie weltweite Abflachung des Konjunkturaufschwunges fuehrte 1989 zu einer Verlangsamung des Wachstums des Welthandels, 1989 sind der Abbau der Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen der fuehrenden Industrienationen, die weiterhin ungeloesten Schuldenprobleme der Entwicklungslaender und vor allem die politischen Veraenderungen in den osteuropaeischen Staaten mit der eingeleiteten Umstellung von der Plan- zur Marktwirtschaft hervorzuheben. Die oesterreichische Wirtschaft konnte 1989 das Wachstumstempo des Vorjahres nicht ganz halten, dennoch lag Oesterreich mit einem ueberdurchschnittlichen Wachstum und einer niedrigen Inflations- bzw. Arbeitslosenrate sowie einer hohen waehrungspolitischen Stabilitaet im Spitzenfeld der westeuropaeischen Laender. Die Endproduktion der Landwirtschaft (62,2 Mrd.S) nahm gegenueber 1988 um 2,2 %, jene der Forstwirtschaft (14,7 Mrd.S) um 10 % zu. Waehrend der pflanzliche Sektor ruecklaeufig war, erfuehr der tierische Bereich eine Verbesserung. Die Berufstaetigen (229.400; - 4,1 %) in der Land- und Forstwirtschaft machten anteilsmaessig nur mehr 6,7 % aller Berufstaetigen aus. Die Umweltpolitik erhaelt in der Land- und Forstwirtschaft zunehmende Bedeutung. Ihr Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung der natuerlichen Lebensgrundlagen, der sparsame Umgang mit nicht erneuerbaren Rohstoffen und Primaerenergietraegern sowie deren Ersatz durch erneuerbare und die Reduzierung der Umweltbelastung. Zu den wichtigsten Aufgaben zaehlen dabei Massnahmen zur Reinhaltung von Luft und Wasser, der Schutz von Boden und Landschaft sowie die Erhaltung der Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere und deren notwendigen Lebensraeume. Um der staendig ansteigenden Gefaehrdung der Lebensgrundlagen zu begegnen, muss ueber den bisherigen Arten- und Biotopschutz hinausgehend ein umfassender "Schutz des Naturhaushaltes" angestrebt werden. Der Boden ist in seiner Substanz und Gesundheit durch eine Vielzahl von Einfluessen bedroht. Zu den Gefahrenprodukten zaehlen: der Bodenentzug fuer die Siedlungen, die Wirtschaft und den Verkehr; die Gefaehrdung durch Schadstoffeintragung z.B. saurer Regen) sowie durch Fehler in der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung. Im Zusammenhang mit Landschaftspflege und Biotopschutz sollen die Aufgaben und Instrumente der Raumordnung und Raumplanung erweitert und die diesbezueglichen baeuerlichen Leistungen qualifiziert werden, damit beide Bereiche effizienter z. Loesung v. Umweltproblemen beitragen koennen. Der Sicherung naturnaher Standorte als Lebensraum vieler gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten kommt besondere Bedeutung zu. Die Massnahmen zur Eindaemmerung der seit einigen Jahren zu beobachtenden neuartigen Waldschaeden ("Waldsterben") gehen ueber den Kompetenzbereich des Ressorts weit hinaus, zu einem erheblichen Teil sind sie durch die Luftverunreinigungen von Schadstoffen auch ein internationales .......
- SchlagwörterLandwirtschaft, wirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutzpolitik, Luftreinhaltepolitik, Bodenschutz, Biotopschutz, Waldschaden-Beobachtungssystem, Waldschaden, Schadenserhebung, Ergebnis, Gewässerschutz, Bioenergie, Holzeinschlag, Holzmarktlage, Holzexport, Agrarpolitik, Agrarstruktur, Förderung, Gesetz, Verordnung, JB
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