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  • Titel
    Österreichischer Waldbericht 1995 : Jahresbericht über die Forstwirtschaft und Bericht des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft an den Nationalrat gemaess § 16 Abs. 6 Forstgesetz 1975 i.d.g.F.
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Seiten
    103 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    8989
  • Datensatznummer
    85067
  • Geschichte
    Früherer Titel: Jahresbericht der Forstwirtschaft; Früherer Titel: Jahresbericht über die Forstwirtschaft; Früherer Titel: Waldbericht
  • Quelle
  • Abstract
    Wald, gesehen als Wirtschaftsfaktor, als Umweltfaktor oder als vielfaeltiger Lebensraum, gewinnt in der Oeffentlichkeit national und international verstaerkt jene nachhaltige Aufmerksamkeit, die kurzfristiges (wirtschafts-) politisches Denken in den Hintergrund stellt. Die Ressource "Wald" wird von der Oeffentlichkeit zunehmend als jener Lebensbereich angesehen, der einerseits Schutz, Wohlfahrt, Erholung und einkommen bietet, aber andererseits weit ueber diese Wirkungen hinaus Qualitaeten entfaltet, die nachhaltig zur Verbesserung auch anderer oekologischer Systeme beitragen. Diese Wechselwirkungen zwischen Oekosystemen spielen sich langfristig ab, erfordern jedoch schon heute effiziente Massnahmen, um deren Fortbestehen zu gewaehrleisten. Der Oesterreichische Waldbericht 1995 weist hinsichtlich des Waldzustandes aehnliche Ergebnisse wie in den Vorjahren aus. Zunehmende Waldflaechen, Holzvorraete und -zuwaechse sowie eine Zunahme der Laub- udn Mischwaelder geben ein positives Zeugnis hinsichtlich Nachhaltigkeit und Biodiversitaet. Allerdings gefaehrden Stammschaedigungen, Verbisschaeden und permanente Luftverunreinigungen die Stabilitaet des Waldes. Dies wird vor allem in sensiblen Waldregionen, besonders im Schutzwald, deutlich sichtbar, Regionen, die zusaetzlich zunehmenden touristischen Aktivitaeten ausgesetzt sind. Wirtschaftlich hat sich die Forstwirtschaft 1995 gegenueber den Vorjahren leicht erholt, doch diese Erholung konnte nur durch intensive Kosteneinsparungen, vor allem im Personalbereich, erreicht werden. Wirtschaftliche Indikatoren, wie sinkende Holzpreise, ruecklaeufige Bautaetigkeit etc. lassen erwarten, dass in den naechsten Jahren die wirtschaftliche Lage der Forstwritschaft wieder schlechter wird. Es ist daher anzunehmen, dass die Investitionstaetigkeit in den Wald infolge geringerer Eigenmittelaufbringung durch die Forstwirtschaft abnimmt, da die Erloes der Waldbesitzer hauptsaechlich aus dem Holzverkauf finanziert werden. Um die Waldpflege und die Bemuehungen zur Sanierung sensibler Waldregionen nachhaltig sicherzustellen, ist das Waldmanagement vor allem nach Effizienzkriterien auszurichten. Dazu ist es notwendig, der Forstwirtschaft sowie ihren Partnern die noetigen Handlungsspielraeume und entsprechende Rahmenbedingungen zu eroeffnen, um nachhaltige Waldwirtschaft aktiv und wirtschaftlich sinnvoll durchfuehren zu koennen. Der Oeffentlichkeit ist zu vergegenwaertigen, dass "Waldkonsum" auch Rechte und Pflichten beinhaltet, die der Erhaltung und Foerderung des Oekosystems Wald dienen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
10001662N8989MonographieVerfügbar