- TitelTalzuschub und Wildbachverbauung
- Verfasser
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr1972
- Seiten240 S.
- Illustrationenzahlr. Abb., 82 Lit. Ang.
- MaterialMonographie
- StandardsignaturI-12649
- Datensatznummer84722
- AbstractSchwere Unwetter- und Murenkatastrophen in Österreich in den Jahren 1965 und 1966 waren der Anlass, die Zusammenhänge der Wildbachtätigkeit mit grossen Hangbewegungen (Talzuschüben; Stini) zu untersuchen. Als Grundlage zum Studium solcher Zusammenhänge dienen umfangreiche thematische geologische Detailkartierungen von Wildbacheinzugsgebieten, deren Beschreibung der I. Abschnitt der Arbeit gewidmet ist. Es handelt sich dabei um das Gebiet NE des Gerlospasses, vom Salzach-Ursprung bis Neukirchen am Grossvenediger, in Quarzphylliten der Nördlichen Grauwackenzone. Zwei weitere Beispiele von Talzuschüben, die Felsgleitung "Ochsenberg" bei Nikolsdorf in Osttirol und die Felsrutschung "Bacher-Ochsenalm" im Schmirntal, Tirol, ergänzen die Beobachtungen. Die intensive Befassung mit Talzuschüben liess einen speziellen Bewegungsmechanismus in Isoklinalhängen erkennen. Dieser wurde in einer Reihe von grossmasstäblichen gefügeäquivalenten Modellversuchen mit Lochkarten als Modellmaterial überprüft und nachvollzogen. Die Voraussetzungen und die Durchführung der Modellversuche werden im II. Abschnitt behandelt. Als Ergebnisse sind im III. Abschnitt Gedanken zu einem Klassifizierungsvorschlag von Geschiebeherden nach ihrem geologischen Bereitstellungsmechanismus und zu einer Gliederungsmöglichkeit der Talzuschübe zusammengefasst. Eine Diskussion der Legende im Anhang dient dem Verständnis der bei den Kartierungsarbeiten angewendeten Methodik und erläutert die verwendete Signaturen.
- Schlagwörter
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
|---|---|---|---|---|
| 10013843 | I-12649 | Monographie | Institut für Naturgefahren Innsbruck | Verfügbar |
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