Titel
Waldzustandsbericht Koralpe 1993/1994 : FIR-Luftbildauswertung
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1996
Seiten
72 S.
Illustrationen
11 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
13213
Datensatznummer
83331
Quelle
Abstract
Im vorliegenden Bericht wird der Waldzustand im forstlichen Problemgebiet "Koralpe" behandelt. Ausgeloest wurde die Studie durch die Immissionsbelastung der Region aus heimischen und vorallem grenznahen Emissionsquellen in Slowenien. Die Untersuchung basiert auf der Interpretation von Farb-Infrarot-Luftbildern im mittleren Masstab von 1:7500 von Bildfluegen aus den Jahren 1993 und 1994. In einer Rastermaschenweite von 700x700m wurden fuer das gesamte ca. 580km2 grosse Gebiet repraesentative Daten ueber die Verteilung der Waldschaeden, den Kronenzustand der Baumarten und die wechselnden Lage-(Standorts-) und Bestandesverhaeltnisse erhoben. Eine zusaetzliche Intensiverhebung von 5 Profilen im Rasterabstand von 200x200m ergab weitere Informationen ueber die geographischen Tendenzen der Schadensschwerpunkte und Aufschluesse ueber kleinraeumige Verhaeltnisse. Die einzeln beurteilten Probebaeume und die Mittelpunkte der 1000m2 grossen Kreisprobeflaechen sind koordinativ im Landeskoordinatensystem erfasst, sodass in Zukunft Wiederholungsinventuren identer Objekte moeglich sind. Die Ergebnisse wurden kartographisch und mit deskriptiven Verfahren aufbereitet. Das Ziel der Datenaufbereitung ist die Verfuegbarkeit der Ergebnisse unter der Annahme eines Komplexes von Schadensfaktoren, welcher oekologische, wald- und bestandesgeschichtliche Einfluesse ebenso einschliessen muss, wie biotische Schadensfaktoren sowie waldwirtschaftliche und umweltbedingte Belastungen. Die Untersuchung ergab ein Hauptschadensgebiet im zentralen hochmontanen und tiefsubalpinen Abschnitt des Gebietes. Die regionalen Verteilungsmuster der Schaeden sowohl im Gebiets- wie im Profilraster zeigen im wesentlichen uebereinstimmend, dass nicht primaer die Nahgebiete der Emissionsquellen von Waldschaeden betroffen sind, sondern Bestaende in den oberen Hanglagen und Hochlagenbestaende.