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  • Titel
    Untersuchungsbericht Tennengau 1992 : FIR - Luftbildauswertung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Seiten
    107 S.
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13213
  • Datensatznummer
    83289
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Waldzustandsuntersuchung in einem ca. 280 Quadratkilometer grossen Gebiet im Salzburger Tennengau basiert auf einer Stichprobeninventur mittels FIR-Luftbildern. Das Gebiet wurde im Sommer 1992 beflogen. Der Untersuchungsschwerpunkt liegt in der Kronenzustandsuntersuchung. Der Untersuchungsbericht stellt im vorderen Teil die operativen Arbeitsschritte der Luftbildinventur und das Untersuchungskonzept vor und behandelt die eigenliche Phase der Luftbildinterpretation samt den vorausgehenden terrestrischen Vorarbeiten und der abschliessenden Datenkontrolle. Die Untersuchungsergebnisse werden in drei Abschnitten aufbereitet: Im ersten Abschnitt des Berichtes wird das Untersuchungsgebiet nach topographischen Merkmalen und Kriterien des Bestandesaufbaues anhand der erhobenen Daten einschliesslich der Baumartenanteile beschrieben. Die Haeufigkeit und Verteilung von Lage- und Bestandesmerkmalen werden als Hinweise fuer Bestandesrisken und den Pflegezustand (Waldzustand im weiteren Sinn) diskutiert. Der zweite Abschnitt behandelt den Waldzustand nach der pauschalen, flaechigen Kronentaxation. Der dritte Abschnitt enthaelt den Kronenzustand der im Untersuchungsgebiet vertretenen Baumarten, insbesonders der Hauptbaumarten Fichte, Buche und Tanne nach der Einzelbaumbeurteilung. Die Untersuchung auf der Basis von Farb-Infrarot-Luftbildern (mb 1:8000) wurde mit einem analytischen Auswertegeraet (Zeiss Planicomp P1) an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien durchgefuehrt. In einem regelmaessigen Stichprobenraster von 350m x 350m wurden rund 91,5% der Waldflaeche durch eine pauschale Flaechentaxation in 1000 Quadratmeter grossen Probekreisflaechen und rund 76,7% der Waldflaeche durch eine Einzelbaumansprache beurteilt. Die insgesamt 1237 Probeflaechen des Gesamtwaldes und 8186 einzeln beurteilten Baumkronen sind koordinativ im Landeskoordinatensystem erfasst. Das Untersuchungsgebiet Tennengau ist Teil der noerdlichen Kalkalpen und umfasst im wesentlichen die Mittelgebirgslandschaft noerdlich des Tennengebirges mit der Osterhorngruppe (Trattberg, Schmittenstein) im Zentrum und einen kollinen Randbereich oestlich der Salzach. Die Waldgebiete weisen aufgrund der gelaendebestimmenden Steilhaenge und schluchtartigen Graeben einen ausserordenlich hohen Schutzwaldanteil auf. Die Seehoehenstufen zwischen 400m bis 1800m zeigen charakteristische Verteilungen von Parametern der Gelaendemorphologie und des Bestandesaufbaues. Insbesonders haeufen sich ab 1200m Seehoehe extreme Steillagen und ab 1400m zusaetzlich exponierte Oberhang- und Gipfelstandorte mit erhoehtem Bestandesrisiko. Der Waldaufbau ist vielfach durch die weitverbreitete Weidenutzung beeinflusst. Der Zustand der Waldbestaende. Einschliesslich der Jungbestaende weisen 59% der Bestaende einen "normalen" Waldzustand auf, 41% sind in unterschiedlichem Ausmass beeintraechtigt, darunter ...
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
120157013213MonographieVerfügbar