Titel
Neuzeitliche Sägewerkstechnik : Praktischer Ratgeber für die Betriebstechnik in Sägewerken
Verfasser
Auflage
2. veränd. Auflage
Erscheinungsort
Leipzig
Verlag
Erscheinungsjahr
1941
Seiten
204 S.
Illustrationen
60 Abb., 7 Faltpläne
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
12234; Trk-B43
Datensatznummer
81265
Quelle
Abstract
Hobelware wird aus Fichte und Kiefer, gelegentlich aus Lärche erzeugt. Das rauhe Schnittholz muß vor der Hobelung auf normale Temperatur und Trockenheit gebracht un dder Trocknungsuasschuß daraus entfernt werden. Das Schnittholz ist vor der Hobelung so auf die Gleiswagen zusammenzusetzen, daß es beim Einlegen in die Hobelmaschine nicht mehr gedreht oder geschwenkt werden muß. Notwendig ist auch die vorangehende rechtiwnklige Ablängung auf genaue Länge. Als Laufseite wird die bessere Brettseite gewählt, wobei jedoch die äußere oder Splintseite vorzuziehen ist. Bei der Hobelung soll nur soviel abgehobelt werden, als zur Erzeugung sauberer Hobelbretter erforderlich ist. Das die Maschine verlassende Material ist ständig auf glatte Oberfläche und einwandfreie Spundung zu überwachen. Um die Ausnützung zu erhöhen, werden getrennte Bretter gehobelt. Die Kosten der Trennarbeit werden durch den höheren Erlös mehr als gedeckt. Die bohlen werden entweder glich nach dem Gattereinschnitt oder erst vor der Hobelung getrennt. Letztere Art weist verschiedene Vorteile auf undist daher vorzuziehen. Die geobelten Bretter werden in Schuzppen gelagert. Bei kleinen Lagermengen und schmalen Lagerschuppen werden sie dabei aufrecht gestellt, während größere Mengen zweckmäßiger waagrecht gelagert werden.