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  • Titel
    Arbeitsverfahren für die Pflege in der Fichte
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Seiten
    86 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13466
  • Datensatznummer
    79364
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Arbeit enthält Leistungszahlen und Kostensätze für aktuelle Arbeitsverfahren in der Fichtenpflege und bietet Entscheidungshilfen zu deren Auswahl. Die "Pflege mit Ertrag" unterscheidet sich von der "Pflege ohne Ertrag" dadurch, dass die ausscheidenden Bäume zu verkaufsfähigen Sortimenten aufgearbeitet werden können. Im Bereich der Pflege ohne Ertrag bieten sich neben den traditionellen manuellen Verfahren zwei motormanuelle und ein maschinelles Verfahren an: - Freischneider zur Stammzahlreduktion in Naturverjüngungen bis etwa 3 m Höhe. - Mororsäge für selektive und schematische Pflegeeingriffe bei Oberhöhen von ca. 3 bis 11 m. - Mulchgeräte zur Anlage von Pflegepfaden und für Reihenentnahmen. In der Pflege mit Ertrag ist die motormanuelle Aufarbeitung im EST ein weit verbreitetes Verfahren. Teilmechanisierte Verfahren sind leistungfähiger und ergonomisch günstiger als die motormanuelle Aufarbeitung. Zu den wichtigsten teilmechanisierten Verfahren mit Anbauprozessoren. In Steillagen werden Seilkrananlagen eingesetzt. Vollmechanisierte Verfahren (Harvester) ermöglichen unter günstigen ergonomischen Bedingungen wirtschaftliche und bestandesschonende Pflegeeingriffe. Aufgrund der beschränkten Kranreichweite von rund 10 m ergibt sich jedoch eine hohe Befahrungsdichte. Bei Rückegassenabständen über 20 m muss für die Pflege der vom Kran nicht erreichbaren Zwischenzone ein anderes Verfahren gewählt werden. Dabei ist das kombinierte Verfahren mit dem Pferd die wirtschaftlichste und bestandesschonendste Variante für das Vorliefern von Vollbäumen. Bei Rückegassenabständen von 30 m ist das motormanuelle Zufällen eine annähernd gleichwertige Alternative zum Pferd. Die Leistung beim Rücken wird maßgeblich von der Stückmasse der Sortenstücke und von der Erschließungsdichte beeinflusst. Für das Rücken von Langholz werden häufig Seil- oder Zangenschlepper eingesetzt. Da die Aushaltung von Standardlängen zunimmt, gewinnen Forwarder als leistungsfähige Spezialmaschinen sowie Kranrückeanhänger weiter an Bedeutung. Die nachfolgenden Übersichten ordnen bestimmten waldbaulichen Ausganssituationen die geeigneten Arbeitsverfahren zu.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141698713466ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar