- TitelNaturwaldreservate aus der Sicht des Forstamtes der Stadt Wien. Entstehung ueber wirtschaftlicher forstlicher Ziele im Wienerwald : Urwaelder fuer die Zukunft: Naturwald-Reservate im Wienerwald
- Verfasser
- ErscheinungsortPurkersdorf
- Verlag
- Erscheinungsjahr1994
- SeitenS. 55-60
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur13758
- Datensatznummer78039
- Quelle
- AbstractDer heutige Zustand des Wienerwaldes ist durch die sich im Laufe der vergangenen Jahrhunderte staendig wandelnden Beduerfnisse der Menschen und die damit verbundenen Nutzungen beeinflusst. Ausgehend vom erhoehten "Gruenbeduerfnis" verbauter Ballungszentren entwickelten sich in Wien gegen Ende des 19. Jhds. erste Ansaetze einer Gruenpolitik, die im Hinblick auf Waelder "ueberwirtschaftliche" Gesichtspunkte zum Inhalt hatte. Durch sukzessive Grundzugaenge, die vor allem gegen Ende des 19. Jhds. bis Mitte des 20 Jhds. erfolgten, umfasst die Forstflaeche der Gemeinde Wien im Wienerwaldbereich heute rund 5.300ha. Seit der Vereinheitlichung des Forstwesens der Stadt Wien (1943) ist das Forstamt unter Wahrung lokaler Erfordernisse bestrebt Wohlfahrts- und Erholungsfunktion der staedtischen Waelder durch die kontinuierliche Verfolgung seiner Waldbauziele sicherzustellen. Als Waldaufbauform werden hiebei standortgerechte, waldoekologisch gesunde, schwach stufige Laubbaummischwaelder angestrebt. Dosierte Pflegemassnahmen sichern die Verjuengungs- und Bestockungsziele. Neben der nunmehr geplanten allgemeinen Belastung von Altbaumanteilen im Zuge der rechtzeitigen Waldverjuengung werden waldoekologisch besonders interessante Naturwaldreservate der natuerlichen Entwicklung ueberlassen. Die Ausscheidung von Naturwaldreservaten ist keinesfalls als Ersatz fuer eine flaechendeckende Umstellung auf naturnahe Waldbauverfahren (Plenterprinzip) zu betrachten.
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