Titel
Weisstannenversuch (Abies alba Mill.) in Norddeutschland : 7. IUFRO-Tannensymposium "Oekologie und Waldbau der Weisstanne"
Verfasser
Erscheinungsort
Mainz
Verlag
Erscheinungsjahr
1995
Seiten
S. 44-58
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
13665
Datensatznummer
77822
Quelle
Abstract
Von dem internationalen Weisstannen-Herkunftsversuch wurden 1987 vier Versuchsflaechen mit 24 Herkuenften in Niedersachsen und Schleswig-Holstein angelegt. Nach den Vegetationsperioden 1989 und 1993 wurden Hoehe und Form aufgenommen und die Ausfaelle registriert. Auf zwei Flaechen traten erhebliche Schaeden durch Verbiss und Verdaemmung durch Lupine auf, so dass nur 2 Flaechen (Rosengarten - Nds., Schleswig-Sehl. Hol.) in die Gesamtauswertung genommen wurden. Die Ausfaelle 7 Jahre nach der Pflanzung sind insgesamt gering, sie liegen zwischen 2 und 12%, im Mittel 5%. Ausser der Herkunft Moyenne (F) mit 12,4% Ausfall treten zwischen den Herkuenften keine signifikanten Unterschiede auf. Die Hoehenentwicklung 1989 und 1993 zeigt aehnliche Tendenzen, die allerdings wegen der kurzen Beobachtungszeit keine endgueltigen Ergebnisse liefern koennen. Als beste beim Merkmal Hoehenwachstum zeigen sich die Herkuenfte aus dem oestlichen Verbreitungsgebiet der Weisstanne, die folgende gute Leistung zeigen: aus Polen die Herkunft Minsk-Rudka (22% ueber Gesamtdurchschnitt), aus Bulgarien Ribarica (14%), aus Rumaenien die Herkuenfte Lapus, Humorului und Avrig (12-13% ueber Gesamtdurchschnitt) und aus der Slowakei Medzilaboree (7%). Von den deutschen Herkuenften ist die Herkunft Zwiesel mit 20% ueber dem Durchschnitt sehr wuechsig, dagegen ist die Herkunft Rosengarten mit 34% unter dem Durchschnitt von allen Herkuenften die schlechteste. Bei der Ansprache der Form haben 84,4% der Baeume ueber alle Herkuenfte die Note 1 - gesund mit normalem Wuchs - bekommen (von 74% bis 97%). Sehr gute Form weisen die Herkuenfte auf, die auch in der Wuchsleistung sehr gut sind.