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  • Titel
    Modell fuer den innerjaehrlichen Radialzuwachs : 8. Jahrestagung der Sektion Forstliche Biometrie und Informatik des Deutschen Verbandes Forstlicher Forschungsanstalten
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Laibach
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Seiten
    S. 6-17
  • Illustrationen
    8 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13672
  • Datensatznummer
    77749
  • Quelle
  • Abstract
    Dieses Modell soll den Radialzuwachsverlauf von Kiefern innerhalb der Vegetationsperiode in der quantitativen Abhaengigkeit von Temperatur und Niederschlag als den Haupteinflussfaktoren der Witterung darstellen. Es wird davon ausgegangen, dass die Temperatur einen unmittelbaren und ueber die Strahlung einen mittelbaren positiven Einfluss auf das Wachstum hat, gleichzeitig aber ueber den negativen Einfluss auf den Wasservorrat das Wachstum auch behindern kann. Der Einfluss des Niederschlages wird ueber den Einfluss der Bodenfeuchte bzw. der Bodensaugspannung im Zusammenhang mit der Temperatur ausgedrueckt. Alle uebrigen Einfluesse werden in einer Trendfunktion zusammengefasst, die dem moeglichen Wachstum bei optimalen Witterungsbedingungen entspricht. Diese Trendfunktion beinhaltet die Zeitpunkte fuer Wachstumsbeginn und -kulmination. Der ohne die Kenntnis der Witterung waehrend der Vegetationsperiode zu erwartende jaehrliche Radialzuwachs wird ausserhalb dieses Modelles geschaetzt. Durch multiplikative Verknuepfung der Trendfunktion mit den Einflussfunktionen fuer Temperatur und Feuchte werden die potentiellen Zuwachswerte den realen Witterungsbedingungen entsprechend reduziert. Der Modellansatz verbindet wachstumsphysiologische Ueberlegungen mit der Moeglichkeit der Anwendung statistischer Methoden. Ausgangspunkt fuer die Berechnungen sind taegliche Temperatur- und Niederschlagswerte. Als Vergleichswerte fuer den geschaetzten Radialzuwachs wurden zunaechst nur Interpolationen aus ein- bis zweiwoechentlichen Messwerten verwendet. Die Verwendung taeglicher Radialzuwachs-Messwerte erfordert zusaetzliche Ueberlegungen wegen der staerkeren Ueberlagerung des Anteiles an echtem Wachstum durch reversible Aenderungen aufgrund von Quellung und Schwindung als bei Messungen in groesseren Zeitabstaenden.