- TitelHerkunft, Wirkung und Verbleib des Stickstoffs in Waldoekosystemen : Waldschaeden - Stand der Forschung und Ausblick
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1995
- SeitenS. 39-47
- Illustrationen30 Lit. Ang.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur13576
- Datensatznummer77639
- Quelle
- AbstractIm Folgenden wird gezeigt, dass (1) die derzeitige Stickstoff-(N)-Deposition die Kapazitaet der Waldoekosysteme zur Verwertung dieses Stickstoffs uebersteigt, (2) dass Sueddeutschland (insbesondere der Alpenraum) gleich bzw. mehr mit N belastet ist wie die Mittelgebirge und Norddeutschland, dass aber standortabhaengig unterschiedliche Schaeden auftreten koennen. (3) Etwa 30% des Stickstoffbedarfs des Waldes wird ueber das Kronendach aufgenommen mit erheblichen Folgen fuer das Baum-Wachstum. (4) Stickstoff foerdert Kationenmaengel, steigert die Empfindlichkeit gegen Trockenheit und fuehrt zu nicht-reversiblen Bodenversauerungen mit Austraegen von Aluminium und Sulfat in das Quellwasser. (5) Nach meiner Kenntnis sind Stickstoffdepositionen an den mir bekannten Waldschadens-Phaenomenen ursaechlich oder verstaerkend beteiligt.
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