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  • Titel
    Stickstoffbelastung an Waldrändern : Untersuchungen in südbayerischen Regionen mit hoher Ammoniakemission
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Seiten
    176 S.
  • Illustrationen
    180 Abb., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    77252
  • Quelle
  • Abstract
    Die vorliegende Arbeit vermittelt einen Überblick über die Höhe und die Auswirkungen des Stickstoffeintrages an Waldrändern und Waldinseln in Regionen mit hohen Emissionen für Bayern. Dabei ist zwischen diffusen (allgemeine Feld- und Weidebewirtschaftung) und punktförmigen (Tiermastanlagen) Emissionsquellen zu unterscheiden. Unabhängig von der Art der Emissionsquelle interessiert, bei welchen Parametern des Stickstoffkreislaufs Gradienten vom Waldrand zum Waldesinneren ausgebildet sind und wie steil diese verlaufen. Deshalb wurde ein Versuchsaufbau mit Messungen an jeweils 5 Transektpunkten vom Waldrand ins Waldesinnere reichend verwendet. Ausgewählt wurden 6 Untersuchungsstandorte, davon zwei mit vorgelagerten Punktemittenten (Legehennenanlagen) und vier mit Flächenemission. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf Fichtenwäldern; exemplarisch sind jedoch auch Unterschiede zwischen Fichten- und Buchenstandorten erarbeitet (Untersuchungsfläche Ottobeuren mit einem Buchen-Fichten-Mischbestand). Die Wirkungsuntersuchungen erstrecken sich auf möglichst einfach zu bestimmende Kenngrößen der Bäume, des Bodens und des Grundwassers, die mit dem Stickstoffkreislauf in Verbindung stehen. So wurden zum Stoffeintrag Untersuchungen der Immission, der Meteorologie und der Bestandesdeposition durchgeführt; zum Systemumsatz wurden die C/N-Verhältnisse und N-Vorräte der Humusauflage sowie die Mineralisationsraten (Potentielle Mineralisation im Laborbrutversuch und in situ-Messungen des anorganischen Stickstoffs unterhalb des Ah-Horizontes während der Vegetationsperiode) ermittelt. Der Austrag wird über Sickerwasseranalysen abgeschätzt. Als weitere Parameter des Stoffkreislaufs wurden ernährungskundliche Untersuchungen an Nadeln sowie Bodenvorratsbestimmungen und Zuwachsmessungen durchgeführt. Die Immissionsmessungen erfolgten in Kooperation mit der GSF (Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH München), da dort zeitgleich ähnliche Messungen in Aidling auf landwirtschaftlichen Flächen stattfanden und sich daher eine Methodenabstimmung anbot.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14171178316ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar