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  • Titel
    Testbetriebsnetze der Forstwirtschaft in Baden-Württemberg : Betriebswirtschaftliche Ergebnisse der Waldbesitzarten im FWJ 1999 : A: Testbetriebsnetz Kleinprivatwald 5-200 ha ; B: Auswertungen des Testbetriebsnetz BML >200 ha ; C: Vorauswertungen zum Sturm "Lothar" im FWJ 2000 ; D: Anhang
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Seiten
    67 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    76866
  • Quelle
  • Abstract
    Der Bauern- und Kleinprivatwald gehört in Baden-Württemberg aufgrund seiner geographischen Verbreitung zu den besonders stark durch den Orkan Lothar geschädigten Waldbesitzarten. Der durchschnittliche Betrieb hat einen Anfall von über 24 Fm/ha zu bewältigen. Eine überraschend große Anzahl von Betrieben (11 %) ist mit mehr als 40 Fm/ha bzw. mehr als 80 Fm/ha stark bzw. sehr stark geschädigt. Auswertungen der Jahre vor und nach dem Sturm 1990 weisen auf die gravierenden Einkommenseinbußen hin, die Betriebe mit mehr als 40 Fm/ha Sturmholzanfall zu überwinden hatten. Trotz beachtlicher staatlicher Unterstützung stand den Familien nur 38 % des Einkommens aus den Jahren vor dem Sturm (1991-1994) zur Verfügung. Modellkalkulationen mit Werten aus der Zeit kurz vor und nach dem Sturm "Lothar" weisen in die gleiche Richtung. Bei einem Sturmholzanfall von 40 - 80 Fm/ha werden in den Jahren nach dem Abklingen der direkten Sturmfolgen nur noch 42 % des vorherigen Roheinkommens erreicht, bei einem Anfall von über 80 Fm/ha sinkt diese Quote auf 24 %. Ausgleiche sind dann für die Besitzerfamilie nur außerhalb des Forstbetriebes möglich (Abbildung 5/1). Wenn die Existenz so stark geschädigter Betriebe aus Gründen des öffentlichen Interesses, z.B. - zur Erhaltung der regionalen Besiedlungsstruktur; - zur Pflege land- und forstwirtschaftlicher Flächen auch für die Erfordernisse des Tourismus; - zur Offenhaltung der Landschaft in dicht bewaldeten Gebieten oder aus anderen Gründen sichergestellt werden soll, dann sollten diese Betriebe bei der Frage des wirtschaftlichen Überlebens nicht allein auf sich gestellt bleiben. Finanzielle Hilfe der öffentlichen Hand zur Überbrückung der Einkommensausfälle sind berechtigt.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000913014013ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar