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  • Titel
    Waldbauliche Untersuchungen zu den neuartigen Waldschaeden in jungen Fichtenbestaenden Ostbayerns
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    121 S.
  • Illustrationen
    17 Abb., 31 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    74739
  • Quelle
  • Abstract
    In den stark von den "neuartigen" Waldschaeden betroffenen Gebieten Ostbayerns zeigten 1983 auch junge Fichtenbestaende der ersten beiden Altersklassen bereits Schaeden. Vielfach wurde befuerchtet, dass durch die mit Pflegeeingriffen verbundene voruebergehende Unterbrechung des Bestandesschlusses sowie die gezielte Freistellung vorherrschender Baeume, die Schadsituation in jungen Fichtenbestaenden verschaerft bzw. der Schadensfortschritt beschleunigt werden koennte. Es bestand daher Unsicherheit darueber, ob die zur Stabilisierung gegen die traditionellen Gefaehrdungen (v.a. Schnee und Sturm) notwendigen Erziehungsmassnahmen, auch in geschaedigten Jungwuechsen und Jungbestaenden im bisherigen Umfang und in der bewaehrten Form durchgefuehrt werden koennen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Schadzustand und die Schadensentwicklung in geschaedigten jungen Fichtenbestaenden zu erfassen und Zusammenhaenge zwischen den Schadsymptomen und waldbaulichen Parametern aufzudecken. Hieraus sollten Rueckschluesse darauf ermoeglicht werden, ob das bewaehrte waldbauliche Instrumentarium auch in den geschaedigten Bestaenden angewandt werden kann und welche Massnahmen gegebenenfalls zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bestaende ergriffen werden koennen. In den Wuchsgebieten 8. Frankenwald, Fichtengebirge und Steinwald, 10. Oberpfaelzer Wald und 11. Bayerischer Wald wurden 1984 an sieben verschiedenen Versuchsstandorten insgesamt elf junde Fichtenbestaende mit deutlichen "neuartigen" Schadsymptomen fuer die Untersuchungen ausgewaehlt. Bei den Standorten handelte es sich fast ausschliesslich um mehr oder weniger stark podsolierte, maessig frische bis frische Braunerden aus Granit- und Gneisverwitterung, mit zum Teil erheblicher Versauerung im Oberboden. Die Bestaende waren ueberwiegend Naturverjuengungen in der Jungwuchs- bis angehenden Stangenholzphase. Die Spannweite reichte dabei von sehr dichten (>10 000 N/ha) bis zu sehr lockeren (<1000 N/ha) sowie von einschichtigen gleichaltrigen bis zu stark stufigen ungleichaltrigen Bestaenden. Die Mittelhoehen lagen zwischen 2,2 m und 8,3 m, die Oberhoehen zwischen 3,8 m und 11,1 m. An drei Versuchsstandorten befanden sich jeweils zwei Bestaende unmittelbar nebeneinander, wovon einer unter dem Schirm eines Altholzes war, der andere keine Ueberschirmung aufwies. Fuer die Erfassung des Schadzustandes und der Schadensentwicklung wurde ein Stichprobenverfahren entwickelt, das besonders der Tatsache Rechnung trug, dass normalerweise die herrschenden Baeume das den spaeteren Endbestand bildende Baumkollektiv darstellen: Jeder Bestand wurde in 5 x 5 m grosse Stichprobenfelder unterteilt. Auf jedem dieser Felder wurde dann der hoechste Baum markiert und als "herrschend" aufgenommen, auf jedem zweiten Feld zusaetzlich auch je ein "mitherrschender" und ein "unterdrueckter" Baum. Insgesamt wurden mit .........
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14198858316ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar