Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Langfristige Effekte von Duengungsmassnahmen auf die chemische Zusammensetzung von Fichtenbast und -holz und ihre Hemmwirkung gegenueber Heterobasidion annosum (Fr.) Bref.) - Ein Beitrag zur Rotfaeuleforschung -
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    168 S.
  • Illustrationen
    9 Abb., 50 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    74705
  • Quelle
  • Abstract
    Im Duengungsversuch Nr. 41 Hilpertsberg zuz Fichte studierten wir die Effekte einer langfristigen Verbesserung des Ernaehrungszustandes durch Duengung auf die chemische Zusammensetzung von Stammbast und -holz und deren Hemmwirkung gegenueber Heterobasidion annosum im Biotest in vitro. Die Untersuchungen wurden fuer die Varianten O, CaN, CaP/CaPN und auf einer Kohlenmeilerplatte waren charakterisiert durch groessere Durchmesser und Reifholzzonen sowie niedrigeres spezifisches Gewicht. Stammbast, -splintholz und -reifholz der geduengten Fichten waren reicher an Ca aber aermer an K und Mn als Vergleichsproben von den Kontrollflaechen. Stammbast besass geringere N-Gehalte in den Kontrollfichten als in den geduengten Baeumen; im Splintholz waren keine signifikanten Unterschiede feststellbar, waehrend im Reifholz die ungeduengten Fichten signifikant hoehere N-Gehalte als die geduengten Fichten aufwiesen. Die Baeume auf der Kohlenmeilerplatte verhielten sich in den meisten Eigenschaften aehnlich wie jene der CaP/CaPN- Parzellen. Im Wassergehalt des Stammbastes waren keine signifikanten Unterschiede zwischen den Varianten nachweisbar. Splint- und Reifholz der geduengten Fichten enthielten dagegen mehr Wasser pro Gramm Trockensubstanz als jene der ungeduengten. Splint- und Reifholz der CaP/CaPN-Parzellen und der Kohlenmeilerplatte enthielten weniger Extraktstoffe und Lignane als Proben von den unbehandelten Flaechen. Der Gehalt an wasserloeslichen N- Verbindungen war von der Duengung unabhaengig; auf den Kohlenmeilerplatte waren die Gehalte auffallend hoch. Die Hemmwirkung von Bast und Splintholz gegenueber Heterobasidion annosum im Biotest zeigte keine duengungsbedingten Unterschiede. Reifholz der ungeduengten Baeume hemmte das Mycelwachstum dieses Pilzes aber signifikant staerker als Reifholz geduengter Fichten. Reifholz von geduengten Parzellen war ligninaermer als das Reifholz von Kontrollfichten. Die baumweise durchgefuehrte Untersuchung ergab eine grosse individuelle Streuung der meisten Parameter. Innerhalb des Stammes aendern sich von unten nach oben einige Eigenschaften: Im Bast nahmen die Gehalte an N, P, K, Chloroform-Extrakt, Zuckern und wasserloeslichem Stickstoff zu, diejenigen an Ca und phenolischen Inhaltsstoffen ab. Im Splintholz war gipfelwaerts eine Zunahme an N, P, K und loeslichem Stickstoff festzustellen. Durch Korrelatinsanalysen liessen sich zahlreiche Beziehungen zwischen einzelnen Parametern feststeellen. Die Hemmwirkung des Fichtenbastes im Biotest ist mit dem Gehalt an Chloroform-Extrakt und an Stilbenderivaten positiv, mit dem K-Gehalt negativ korreliert. Die Hemmwirkung von Reifholz steht in positiver Beziehung zu den Gehalten an Extraktstoffen, Lignanen, N, K, Mn und Zn, die in den ungeduengten Baeumen reichlicher vertreten waren.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14198448316ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar