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  • Titel
    Welchen Beitrag kann die Forstpflanzenzuechtung zum Aufbau leistungsfaehiger und zugleich stabiler Waelder leisten? : 20. Internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft fuer Forstgenetik und Forstpflanzenzuechtung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    S. 25-40
  • Illustrationen
    3 Abb., 16 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12821
  • Datensatznummer
    74354
  • Quelle
  • Abstract
    Die Forderungen nach zugleich hoher Leistungsfaehigkeit und Stabilitaet unserer Waelder koennen nur bei behutsamen Umgang mit den vorhandenen Genressourcen und vernuenftiger Handhabung der Selektionseingriffe erfuellt werden. Die bei zu starker genetischer Einengung negativen Auswirkungen einer allein an wirtschaftlicher Effizienz orientierten Pflanzenzuechtung lassen sich an zahlreichen Beispielen aus der Landwirtschaft wie auch an besonderen Erscheinungsformen des Wirtschaftswaldes (Holzzuchtplantagen) nachweisen. Relativ unproblematisch sind Zuechtungsfortschritte ohne Beeintraechtigung der Ertragsstabilitaet auf der Populationsebene zu realisieren. Darueber hinaus koennen aber auch die betraechtlichen individuellen Unterschiede innerhalb von Populationen durch angemessene zuechterische Massnahmen genutzt werden. Die heute bei uns gebraeuchlichen Verfahren zur Begruendung von Samenplantagen und zum Aufbau von Mehrklonsorten sind auf ein ausgewogenes Verhaeltnis von genetischer Variation und Selektionsgewinn ausgerichtet. An dem Beispiel der Fichte in Hessen wird die inzwischen vorhandene Breite zuechterischer Erkenntnis aufgezeigt. Bei dieser wie auch bei anderen Baumarten bestehen derzeit bessere und vielfaeltigere Voraussetzungen als je zuvor, durch kombinierte Anwendung zahlreicher Untersuchungsergebnisse auf der Basis neuer Anbauempfehlungen vitale und leistungsstarke Bestaende zu begruenden und dabei ein insgesamt grosses genetisches Spektrum aufzubauen oder zu bewahren.