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  • Titel
    Untersuchungen zum Auftreten schaedlicher und nuetzlicher Insekten auf immissionsbeeinflussten Kulturen im Osterzgebirge : Oekologie von Schlagflaechen und ihre Wiederaufforstung im Immissionsschadgebiet des Erzgebirges
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Dresden
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    S. 182-191
  • Illustrationen
    5 Tab.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12771
  • Datensatznummer
    74143
  • Quelle
  • Abstract
    Fuer den Aufforstungserfolg in immissionsbeeinflussten Gebieten ist die Frage nach der pflanzenphysiologischen Widerstandskraft von Ersatzbaumarten gegenueber biotischen Schaderregern, insbesondere attackierenden Insekten in der Kulturphase, von entscheidender Bedeutung. Eine repraesentative Analyse der auftretenden nuetzlichen und schaedlichen Insekten in Abhaengigkeit vom Biotop und der Zeit (Jahresrhythmik) ist daher unerlaesslich. Im Immissionsgebiet des Osterzgebirges wurde auf 6 Kulturflaechen (Baumarten: Picea pungens, Picea omorica, Pinus sylvestris, Alnus glutinosa; Rauchschadzonen I und Ie) mittels Bodenfallen das Artenspektrum ermittelt. Gleichzeitig erfolgte eine Bewertung der biotischen, abiotischen und anthropogenen Schaeden an den Pflanzen unter Einbeziehung oekologischer Faktoren. Die wichtigsten Untersuchungsergebnisse werden nachfolgend zusammengefasst: - Mit Hilfe von Bodenfallen wurde die Aktivitaetsabundanz von nuetzlichen und schaedlichen Insekten ermittelt. Den groessten Anteil an Individuen stellte die Ordnung Coleoptera mit 87%. Innerhalb dieser Ordnung wurden 15 Familien bestimmt, wobei die Familie Carabidae (Laufkaefer) mit 72% die hoechste Individuenzahl aufwies. Von den 36 Arten der Familie Carabidae erlangten nur einzelne Arten zahlenmaessige Bedeutung. So erwiesen sichdie Art Carubus arvensis auf allen Untersuchungsflaechen als endominant, Bembidon lampros als dominant, 9 Arten als subdominant und 25 Arten als rezedent bzw. subrezedent. Auf stark vergrasten Flaechen war eine geringere Aktivitaetsabundanz der Carabiden festzustellen, als auf unvergrasten. Die Familie Curculionidae war mit 2,2% am Fangergebnis der Coleopteren beteiligt. Insgesamt wurden 21 Arten determiniert. In der RSZ I war der prozentuale Anteil gefangener schaedlicher Individuen groesser als in der Rauchschadzone I extrem.