- TitelVerwendung der Aspe zur Aufforstung in Immissionsgebieten : Oekologie von Schlagflaechen und ihre Wiederaufforstung im Immissionsschadgebiet des Erzgebirges
- Verfasser
- ErscheinungsortDresden
- Verlag
- Erscheinungsjahr1990
- SeitenS. 83-89
- Illustrationen2 Tab.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur12771
- Datensatznummer74103
- Quelle
- AbstractDas Erzgebirge und dessen angrenzende Gebiete stellen ein typisches Beispiel der Stoerung von Beziehungen des oekologischen Gleichgewichts dar. Aus Unterlagen kann man schlussfolgern, dass die ersten Schaedigungsmerkmale bei Waldbestaenden infolge von Immissionen bereits vor mehr als 50 Jahren auftraten. Die erste Versuchsflaeche mit Aspe wurde im Forstbetrieb Klasterec nad Ohri 1978 - Spicak I - angelegt, stufenweise folgten weitere 6 Versuchsflaechen. Die Einbeziehung von Elternpartnern direkt aus den mit Immissionen belasteten Gebieten und Partnern hoher Qualitaet, die in unseren frueheren Arbeiten ueberprueft wurden, lieferte ueberwiegend positive Ergebnisse. Die nach der Aufforstung oder waehrend des Wachstums und der Entwicklung entstandenen Verluste wirken sich nachteilig auf andere Faktoren aus. Spezifische Klimabedingungen des Erzgebirges (Eisanhang, Rauhreif) richteten bis jetzt keine Schaeden an. Die Samenproduktion der Jahre 1986 und 1987 weist den guten Gesundheitszustand hybrider Individuen aus, die Keimfaehigkeit betrug fast 100%. Die herangezogenen Pflanzen werden wiederum im Forstbetrieb Klasterec eingesetzt. 1985 war es notwendig, eine Durchforstung vorzunehmen, wobei 159 Individuen, d.h. 34,7%, entfernt wurden. Zur weiteren Aufforstung werden Wurzelschosse benutzt. Die Bodenanalysen geben Aufschluss darueber, wie sich die Struktur unter den Aspenpflanzungen im Vergleich zu den urspruenglichen Werten der entwaldeten Flaechen positiv veraendert hat. Man begann, die Vermehrung der ausgewaehlten Hybriden mittels Gewebekulturen "in vitro" durchzufuehren.
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