Titel
Wildbach- und Hangverbau
Verfasser
Erscheinungsort
Birmensdorf
Verlag
Erscheinungsjahr
1997
Seiten
123 S.
Illustrationen
38 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
8176
Datensatznummer
73965
Quelle
Abstract
Hochwasser, Murgaenge und Rutschungen zaehlen zu den groessten Naturgefahren im Voralpen- und Alpenraum. Seit jeher haben sie dort Lage und Art von Siedlungen und Verkehrswegen sowie die menschlichen Aktivitaeten beeinflusst. Die ausloesenden Prozesse koennen grob unterteilt werden in jene, die in Gerinnen ablaufen und in jene, die sich in bzw. an Haengen abspielen. Weil sich Gerinne und Haenge oft gegenseitig beeinflussen, ueberlagern sich haeufig auch die entsprechenden Prozesse, so dass sie sich manchmal nicht ohne weiteres auseinanderhalten lassen. Meistens ist aber der Wasserabfluss - in Gerinnen, an steilen Haengen und im Boden - entscheidend. Unsere Taetigkeiten im Zusammenhang mit Naturgefahren umfassen Gefahrenbeurteilungen sowie Planung, Projektierung und Ausfuehrung von technischen und kombinierten technisch-biologischen Schutzmassnahmen. Waehrend fuer Gefahrenbeurteilungen insbesondere auch gute geologische und geomorphologische Kenntnisse erforderlich sind, beruhen Planung und Projektierung von Schutzmassnahmen weitgehend auf den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Wasserbau, Geotechnik, Baustatik und Konstruktion. Gefahrenbeurteilungen im Sinne gesamtheitlicher Prozessanalysen in Einzugsgebieten liefern allerdings, neben Angaben ueber eine moegliche Nutzung des Gelaendes, auch Entscheidungsgrundlagen fuer die generelle Anordnung von Schutzmassnahmen. Sie sind somit eine wichtige Voraussetzung fuer weitere Arbeiten. Meistens stellen sich dann bald auch konkrete Fragen zu Lage, Art und Abmessung moeglicher Schutzmassnahmen im Gelaende. Die Publikation zeigt verschiedene Probleme und moegliche Loesungen aus der Sicht des Ingenieurs auf. Sie liefert Grundlagen zu den Prozessen und ihren Interaktionen in Gerinnen und an Haengen. Sie macht Angaben ueber Gefaehrdungsbilder und Einwirkungen auf Schutzmassnahmen und zeigt Moeglichkeiten im Zusammenhang mit der Projektierung von Verbauungen. Sie weist aber auch hin auf die Grenzen der technischen Machbarkeit.