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  • Titel
    Holzbringung mit Mobilseilkran. : Ergebnisse der Versuchseinsaetze mit dem KOLLER K-600. Schlussberichte Programm Sanasilva 1984-1987. Teilprogramm Nr. 7
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    54 S.
  • Illustrationen
    19 Abb., 5 Tab., 1 Anh., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    8176
  • Datensatznummer
    73724
  • Quelle
  • Abstract
    Die Notwendigkeit der Pflege von Schutzwaeldern, steigende Personalkosten, die unbefriedigende Entwicklung der Holzerloese sowie die Zunahme von Zwangsnutzungen als Folge von Waldschaeden verlangen insbesondere in steilen, wenig erschlossenen Waeldern nach einer rationellen und bestandesschonenden Holzbringung. Aufgrund vielversprechender Ergebnisse von Mobilseilkraneinsaetzen in Oesterreich und Sueddeutschland fuehrte die Eidg. Anstalt fuer das forstl. Versuchswesen im Jahre 1983 zunaechst Versuche mit einem leichten Mobilseilkran durch. Im Rahmen des Programms SANASILVA konnten 1984 die Mittel zur Beschaffung und Erprobung eines Mobilseilkranes mittlerer Groesse bereitgestellt werden. Dieser Mobilseilkran, ein KOLLER K- 600, ausgruestet fuer Bergauf- und Berabbringung, wurde von 1985 bis 1989 unter verschiedensten Bedingungen in Forstbetrieben der ganzen Schweiz eingesetzt. Planung und Durchfuehrung der Versuchseinsaetze erfolgten in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Forstbetrieben. Die Resultate der Arbeitsstudien und die Erfahrungen mit dem K-600 fuehrtten zu vielen allgmeingueltigen Erkenntnissen zum Mobilseilkraneinsatz. Die Ergebnisse von 38 Seillinien mit Bergaufbringung und 29 mit Bergabbringung zeigen, dass bei der Bergabbringung mit deutlich hoeherem Montageaufwand und etwas geringerer Seilleistung gerechnet werden muss, was zu entsprechend hoeheren Bringungskosten fuehrt. Im Laufe der K-600-Einsaetze konnten Erkenntnisse zur Seillinienplanung sowie zur Frage fuer die Seilbringung geeigneten Holzlaengen gewonnen werden. Rueckeschadenerhebungen haben gezeigt, dass mit dem Mobilseilkran bestandesschonend gearbeitet werden kann. Die Bergabbringung im 4-Seil-System funktioniert technisch zuverlaessig, ist aber in der Regel aufwendig und stoesst damit bei laengeren Seillinien haeufig an wirtschaftliche Grenzen. Der verschiebbare Laufwagen ermoeglicht ein bestandesschonendes Zuziehen des Holzes sowie eine exakte Ablage am Absenkort.Bei der Bergaufbringung kann mit mittleren Mobilseilkraenen bis zu Einsatzdistanzen von etwa 600 m in der Regel wirtschaftlicher gearbeitet werden als mit konventionellen Seilkrananlagen. Bei der Bergabbringung wird die Wirtschaftlichkeitsgrenze dagegen haeufig schon bei Einsatzdistanzen von 300 bis 400 m erreicht. Somit wird der konventionelle Seilkran im zentralen Alpenraum und in den Suedalpen eine starke Stellung behalten. Das Einsatzgebiet fuer mittlere Mobilseilkraene liegt schwerpunktmaessig in den Voralpen, im Jura und im Mittelland. Die Versuchseinsaetze mit dem K-600 haben wesentlich dazu beigetragen, das Bringungsmittel Mobilseilkran in der Schweiz bekannt zu machen. Einige Ueberlegungen zu Einsatzkonzpten, Traegerschaft und Betriebsorganisation sowie moeglichen Finanzierungshilfen sollen mithelfen, das Planen der Anschaffung und des Einsatzes eines Mobilseilkranes zu erleichtern.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14165798176ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar