Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Schwefeldioxid-Belastung in Österreich in den Jahren 1993 bis 1997 unter besonderer Berücksichtigung der Situation in den außeralpinen Regionen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Seiten
    39 S.
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    3-85457-467-3
  • Standardsignatur
    13501
  • Datensatznummer
    69545
  • Quelle
  • Abstract
    Dieser Bericht präsentiert einen Überblick über die Belastungssituation durch Schwefeldioxid in Österreich in den Jahren 1993 bis 1997. Er umfaßt eine Zusammenstellung der Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte laut Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L, BGBl. I 115/97) sowie eine eingehendere Analyse von Belastungsepisoden in den außeralpinen Regionen im Nordosten und Norden Österreichs. Diese Regionen sind von besonderem Interesse, da hier auch noch in den letzten Jahren großflächig Schwefeldioxidkonzentrationen über den gesetzlichen Grenzwerten beobachtet wurden, wobei grenzüberschreitender Schwefeldioxid-(Fern-)Transport - vorwiegend aus der Slowakei und Tschechien - einen wesentlichen Beitrag liefert. Eine vergleichbare Studie über Schwefeldioxid-Import in der Südsteiermark liegt bereits vor; im nördlichen Niederösterreich führte das Umweltbundesamt eine Schwerpunktuntersuchung über Schadstoffimport aus Tschechien durch. Ergänzend bringt der Bericht eine Untersuchung der Korrelation der Schwefeldioxid-Werte in den außeralpinen Bereichen im Norden und Nordosten Österreichs. Schwerpunktstudien des Umweltbundesamtes sowie die Analysen von SO2-Episoden zeigen, daß grenzüberschreitender SO2-Transport bei Episoden großflächig erhöhter SO2-Belastung in Wien, Niederösterreich und dem Nordburgenland eine große Rolle spielt. Derartige Episoden treten bei winterlichen Hochdruckwetterlagen mit mächtigen Inversionsschichten und Wind aus nördlicher bis südöstlicher Richtung auf. SO2-Emissionen in der Slowakei und Tschechien, möglicherweise auch in weiter entfernten Gebieten gelangen bei entsprechenden Windverhältnissen und stabiler atmosphärischer Schichtung nach Nordostösterreich. Großflächig wurden die gesetzlichen Grenzwerte des IG-L am 4. Februar und am 30. November 1993 überschritten. Das Auftreten einer analogen Belastungssituation bei vergleichbaren meteorologischen Verhältnissen am 2. und 3. Jänner 1997 zeigt, daß sich die Emissionsverhältnisse seit 1993 nicht grundlegend geändert haben.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
10004488N13501MonographieVerfügbar
10004510N13501MonographieVerfügbar