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  • Titel
    Systematisches Kontrollzaunverfahren. Eine Methode zur Objektivierung der Verbissbeurteilung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Seiten
    21 S.
  • Illustrationen
    3 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    7747
  • Datensatznummer
    67822
  • Quelle
  • Abstract
    Die Bedeutung von Kontrollzaeunen fuer eine objektivere Beurteilung des Wildeinflusses kommt nur dann zum Tragen, wenn eine Vergleichsflaeche angelegt wird, der Zustand innerhalb und ausserhalb des Zaunes in einem bestimmten Rhytmus aufgenommen wird und die gewonnenen Daten richtig interpretiert beziehungsweise in eine Gesamtbeurteilung eingebunden werden. Bei der Anlage von Vergleichsflaechenpaaren sollte besondere Sorgfalt auf die Auswahl repraesentativer Bestandessituationen gelegt werden. Fuer einen objektiven Vergleich der Verjuengungsentwicklung, muss die Ausgangssituation innerhalb des Zaunes gleichartig sein. Eine fruehzeitige Einbindung von Waldbesitzer und Jagdpaechter unterstuetzt die Versachlichung der Wald-Wild- Problematik. Ausgehend von der Tatsache, dass nicht jeder Wildverbiss einen waldbaulichen Schaden bedeutet, sind fuer die Bewertung von Verbissaufnahmen waldbauliche Sollwerte festzulegen. Erst der Vergleich der Verjuengungsentwicklung innerhalb und ausserhalb des Zaunes mit Sollwerten ermoeglicht eine sinnvolle Beurteilung der Verbissituation, die von allen Seiten akzeptiert werden kann. Das systematische Kontrollzaunverfahren ist in Verbindung mit dem uebergeordneten Forstlichen Gutachten Baden- Wuerttemberg eine leistungsfaehige Methode zur objektiveren Beurteilung des Einflusses von Rehwild auf die Waldverjuengung.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14136987747ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar