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  • Titel
    Die ökologische Bedeutung von Bläuepilzen für rindenbrütende Borkenkäfer : Umbau sekundärer Nadelwälder
  • Paralleltitel
    The ecological role of blue-stain fungi for phloem-feeding bark beetles
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Seiten
    S. 117-137
  • Illustrationen
    56 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    5275
  • Datensatznummer
    66850
  • Quelle
  • Abstract
    Rindenbrütende Borkenkäfer (Coleoptera: Scolytidae) sind mit Bläuepilzen vergesellschaftet, die vorwiegend zu den Ascomycetengattungen Ophiostoma und Ceratocystis oder zu verwandten Nebenfruchtformgattungen gehören. In diesem Betrag wird zunächst ein Überblick über die Biologie, Systematik und Ökologie von Bläuepilzen gegeben. Danach werden aktuelle Untersuchungsergebnisse über die Assoziierung von Bläuepilzen mit Borkenkäfern in Österreich und über die Pathogenität assoziierter Arten gegenüber ihren Wirtsbaumarten präsentiert. Im Rahmen dieser Untersuchungen konnte eine Vielzahl von Bläuepilzen, die mit verschiedenen Borkenkäfern assoziiert sind, isoliert werden. Die Fichtenborkenkäfer Ips typographus und Ips amitinus und der Große Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae) sind mit einer Reihe von Bläuepilzen vergesellschaftet, von denen jeweils eine Art befähigt ist, ihre Wirtsbaumarten zum Absterben zu bringen. Bei diesen virulenten Arten handelt es sich um Ceratocystis polonica (vergesellschaftet mit Ips typographus und Ips amitinus auf der Fichte) und um Ceratocystis lariciola (vergesellschaftet mit Ips cembrae auf der Lärche). Die mögliche Bedeutung der Bläuepilze für rindenbrütende Borkenkäfer wird aufbauend auf diese Ergebnisse und unter Einbeziehung von Befunden in der Literatur, diskutiert.