Titel
Analyse der Zuwachsveränderungen von Waldbeständen und Möglichkeiten der Prognose aus Daten permanenter Stichprobeninventuren
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Freising
Verlag
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
141 S.
Illustrationen
106 Abb., zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
8316
Datensatznummer
66237
Quelle
Abstract
Der Zuwachs an Holz ist eine zentrale Größe zur ökonomischen und ökologischen Steuerung eines Forstbetriebes. Die Entwicklung von Modellen zu seiner Bestimmung beschäftigt deshalb schon seit langem die forstliche Forschung. Die erste Form solcher Modelle waren Ertragstafeln, die die Güte eines Standorts und damit dessen Zuwachspotential durch den auf ihm stockenden Bestand bestimmen. Die heute gebräuchlichen Tafeln wurden zum Großteil in der Mitte des 20. Jahrhunderts konstruiert. Sie geben nur noch ein ungenügendes Abbild des aktuellen Zuwachsgeschehens. Dennoch besitzen Ertragstafeln in der Praxis immer noch große Bedeutung. Ziel der Arbeit war es deshalb, Erkenntnisse zu gewinnen, wie hoch die Diskrepanz zwischen dem aktuell geleisteten Zuwachs und der Zuwachsprognose aus Ertragstafeln ist und durch welche Einflussfaktoren sie bestimmt wird. Diese Einflussfaktoren sollen zur Konstruktion von Modellen zur Korrektur von Ertragstafelprognosen verwendet werden. Zuwachsdaten von hoher statistischer Genauigkeit bieten die ersten Wiederholungsaufnahmen der permanenten Stichprobeninventur in 25 Betrieben der Bayersichen Staatsforstverwaltung und einiger anderer Eigentümer. Sie dienen als Referenzgröße für den Zuwachs der vergangenen 15 Jahre. Ihre prozentuale Abweichung zur entsprechenden Ertragstafelprognose ist die abhängige Variable für vier verschiedene Formen von Regressionsmodellen, die jeweils für die Baumarten Fichte, Kiefer, Tanne, Europäische Lärche, Buche und Eiche formuliert werden.