Titel
Wildbachereignisse in Oesterreich 1983-1985
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1992
Seiten
72 S.
Illustrationen
9 Karten
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
5275
Datensatznummer
64993
Quelle
Abstract
Es traten im Berichtszeitraum 378 Ereignisse auf, die sich vor allem auf die Bundeslaender Kaernten, Niederoesterreich, Oberoesterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol konzentrierten. Die Ursachen, die zu diesen Katastrophenfaellen fuehrten, waren neben Schneeschmelze und Regen, einigen wenigen laenger andauernden Regen, kurz dauernde Gewitter oder Unwetter mit Hagelschlag. Die Folgen waren Muren, Hochwaesser, Flaechenerosionen und Rutschungen, die Wiederholungswahrscheinlichkeiten lagen vorwiegend im 10- 30jaehrigen Bereich. (Tabelle) Von den in diesem Bericht behandelten Jahren war das Jahr 1983 verglichen mit den Normalwerten zu warm. Die Jahre 1984 und 1985 waren zu kalt. Die Temperaturen schwankten im Mittel zwischen - 25,7Grad C und +36,1Grad C. Am heissesten war es 1983 in Oberoesterreich. Die Station Steyr verzeichnete im Juli einen Wert von +38,2Grad C. Der tiefste Wert wurde 1985 im Jaenner am Sonnblick mit -32,4Grad C gemessen. Die Niederschlagsmengen blieben in diesen Jahren im grossen und ganzen unter den Normalwerten. Die Regenmengen bewegten sich von 508mm (Wien) im Jahre 1983 bis 1.565mm (Vorarlberg) auch im Jahre 1983. Der hoechste Tageswert dieses Berichtszeitraumes wurde mit 99,1mm am 5. Sept. 1983 in Vorarlberg an der Station Feldkirch registriert.