Titel
Wildbachereignisse in Österreich 1980-1982
Paralleltitel
Torrential Events in Austria 1980-1982
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1991
Seiten
75 S.
Illustrationen
9 Abb., 9 Karten
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
5275
Datensatznummer
64980
Quelle
Abstract
Von den in diesem Bericht behandelten Jahren war das Jahr 1980 im Vergleich zu den langjaehrigen Normalwerten zu kalt. 1981 und 1982 waren zum groessten Teil normal temperiert. Die Temperaturen schwankten im Mittel zwischen - 21,6C bis 33,6C. Am heissesten war es 1980 mit 35,6C in Salzburg im Juni. Die tiefste Temperature wurde mit -29,6C 1981 im Jaenner am Sonnblick gemessen. Die Niederschlaege der beschriebenen Jahre blieben mit Ausnahme des Jahres 1981 im Mittel im unternormalen Bereich. Im Jahre 1981 lagen sie leicht darueber. Die Regenmengen schwankten zwischen 472 mm (Wien/1982) und 1.933 mm (Vorarlberg/1981). Der hoechste Tageswert dieses Berichtszeitraumes wurde am 1. Oktober 1982 in der Station Glashuetten im Burgenland mit 155 mm gemessen. 410 Ereignisse fanden statt, die sich vor allem auf die Bundeslaender (mehr als 10 pro Land) Kaernten, Niederoesterreich, Oberoesterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg konzentrierten. Die Ursachen, die zu diesen Katastrophenfaellen fuehrten, waren neben Schneeschmelze, Schneeregen und wenige laenger andauernde Regen, kurz dauernde Gewitter oder Unetter mit Hagelschlag. Die Folgen waren Muren, Hochwaesser, Hochwaesser mit mehr oder weniger Geschiebeanteilen und Rutschungen. Die Auswirkungen waren Schaeden leichter, mittlerer und schwerer Art.